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Neue Lehrkräfte für das Oldenburger Land sind im Anmarsch

Fast 40 Referendarinnen und Referendare berufsbildender Schulen wurden in der BBS am Museumsdorf in Cloppenburg verabschiedet. Für sie startet nun ein neuer Lebensabschnitt.

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Wurden verabschiedet: die nun ehemaligen Referendarinnen und Referendare für die berufsbildenden Schulen aus dem Studienseminar Oldenburg vor der BBS am Museumsdorf. Foto: Köster

Wurden verabschiedet: die nun ehemaligen Referendarinnen und Referendare für die berufsbildenden Schulen aus dem Studienseminar Oldenburg vor der BBS am Museumsdorf. Foto: Köster

Nach 1,5 Jahren Referendariat-Zeit konnten nun fast 40 angehende Lehrkräfte für berufsbildende Schulen aus dem Studienseminar Oldenburg die letzte Phase ihrer Lehrerausbildung als beendet ansehen. Nach der bestandenen Zweiten Staatsprüfung nahmen sie jetzt in einer feierlichen Verabschiedung in der BBS am Museumsdorf in Cloppenburg ihre Abschlusszeugnisse entgegen.

Folker Arndt, als Mitglied der erweiterten Schulleitung der gastgebenden BBS am Museumsdorf, begrüßte die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Er nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei dem Studienseminar Oldenburg für die gute Ausbildung der Referendarinnen und Referendare, die an Ausbildungsschulen im gesamten Weser-Ems-Gebiet betreut werden.

Anschließend übernahmen die Moderatoren Hendrik Korte und Laura Fastabend das Ruder. Sie führten gekonnt durch die verschiedenen Programmpunkte ihrer Abschlussfeier, die vom Sänger Heldenlos aus Oldenburg musikalisch begleitet wurde.

Referendare befinden sich in einem Spannungsfeld

Dr. Astrid Dahnken, Leiterin des Studienseminars, erklärte auf anschauliche Art und Weise das Spannungsfeld, in dem sich Referendarinnen und Referendare befinden. Auf der einen Seite gibt es viele lustige und leichte Momente im Vorbereitungsdienst. Auf der anderen Seite ist die Ernsthaftigkeit des Referendariats und der Prüfungen nicht zu unterschätzen. Ebenso bewegen sich die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst stetig durch verschiedene Spannungsfelder von erstrebenswerten Tugenden. Dr. Dahnken gab den frisch gebackenen Lehrkräften mit auf den Weg, dass sie sich auch in Zukunft durch derartige Spannungsfelder bewegen werden und sie sich nicht davon entmutigen lassen sollten.

Theres Tobergte, auserkorene Jahrgangssprecherin, ließ die letzten 1,5  Jahre unterhaltsam Revue passieren und entlockte ihren Zuhörerinnen und Zuhörern den einen oder anderen Lacher. Sie betonte dabei die Herausforderungen, die in den Schulen, im Studienseminar und im privaten Umfeld bewältigt werden mussten, welche durch Unwetter und Pandemien zusätzlich verstärkt wurden. Ihre Botschaft: "Danke an alle, die uns unterstützt haben! Wir stehen am Ende unserer Lehrerausbildung, aber am Anfang unserer Schullaufbahn. Aber heute ist der Tag, an dem wir uns feiern können.“

Lehrer seien keine Einzelkämpfer

Auch die pädagogischen Leiterinnen und Leiter des Seminars, Daniel Feldkamp, Sonja Hinrichs, Marco Wienekamp und Gunda Hayen, ließen es sich nicht nehmen, die Lernerfolge des diesjährigen Referendar-Jahrgangs auf kreative Weise zu würdigen, bevor sie die Abschlusszeugnisse übergaben.

Abgerundet wurde die Feier von den Moderatoren Hendrik Korte und Laura Fastabend mit ihrem persönlichen Motto: "Strong together" und der eindrücklichen Erinnerung: "Denkt dran, wir sind nicht alleine stark. Lehrer sind keine Einzelkämpfer. Wir unterstützen uns gegenseitig. Und nur zusammen schaffen wir alles."

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