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Neue LED-Beleuchtung wird mit 90 Prozent gefördert

Auf Nachahmer bei der Umstellung auf LED hofft der SV Bevern, denn mit der Förderung ist die Investition machbar, es werden Stromkosten gesenkt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

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Freude über neue Beleuchtung: Helmut Imholte (von rechts), Hans-Jürgen Dreckmann , Dirk Südkamp und Heiner Kreßmann. Foto: Willi Siemer

Freude über neue Beleuchtung: Helmut Imholte (von rechts), Hans-Jürgen Dreckmann , Dirk Südkamp und Heiner Kreßmann. Foto: Willi Siemer

Buchstäblich in neuem, hellem Glanz am Abend erstrahlen die Fußballplätze auf der schmucken Anlage des SV Bevern an der Calhorner Straße. Der Verein hat in den letzten Wochen eine Investition von weit über 40.000 Euro in eine neue LED-Beleuchtung für das Stadion des Landesligisten selbst, aber auch für alle Trainingsplätze abgeschlossen. Insgesamt wurden 21 Lampen auf dem Sportplatzgelände installiert.

„Unser wichtigstes Ziel war natürlich mehr Licht und eine deutlich bessere Ausleuchtung der Spielfelder“, erläutert der Vorsitzende Hans-Jürgen Dreckmann bei der Präsentation im Gespräch mit dieser Redaktion. Eine ebenso große Bedeutung habe natürlich auch, den zunehmend teurer werdenden Stromverbrauch zu senken und damit Energie und wichtige Ressourcen zu sparen, ergänzt Helmut Imholte.

Umstellung auch kleiner Beitrag zum Klimaschutz

Eine wichtige Rolle hat nach Angaben des Führungsduos auch der Klimaschutz gespielt, mit der Umstellung werde ein kleiner Beitrag geleistet. Der stellvertretende Vorsitzende hat das Projekt, das der Vorstand im Herbst vergangenen Jahres beschlossen hatte, umgesetzt und betreut. Insbesondere ihm sei es zu verdanken, dass der zwar schwierige aber dennoch wichtige Weg durch die Förderbürokratie erfolgreich gemeistert worden sei, lobt ihn der Vorsitzende.

Allein fast 14.000 Euro, das sind 35 Prozent, kommt aus Fördermitteln des Bundes vom Forschungszentrum Jülich in Berlin, 20 Prozent haben jeweils der Kreis und die Gemeinde Essen beigesteuert. Hinzu kommen noch einmal 15 Prozent vom Landessportbund. Auch Bürgermeister Heiner Kressmann lobt das Vorgehen des SV Bevern. Auch der BV Essen sei aktuell dabei, ebenfalls von herkömmlichen Leuchten auf LED umzustellen. Das habe sich für den Verein gelohnt, freut sich Imholte. Denn insgesamt seien Zuschüsse von 90 Prozent der Investitionskosten aus diversen Töpfen gezahlt worden, sodass der Verein nur einen erfreulich kleinen Betrag von rund 4600 Euro selbst habe aufbringen müssen.

Kosten des Vereins haben sich rasch amortisiert

Durch die auf rund 65 Prozent von der ausführenden Firma LED Nordwest geschätzten geringeren Stromkosten würden sich die Investitionskosten des Vereins in gut einem Jahr amortisiert haben, so Imholte. Die Einsparungen zeigen sich auch an den Verbräuchen. Dem früheren Strombedarf von 2400 Watt stehen jetzt 750 Watt für jeden der 8 Masten gegenüber. Die Veröffentlichung auf OM Online solle auch die übrigen Vereine über die aktuell günstigen Fördermöglichkeiten informieren, so Imholte. Er wolle alle Vereine ermutigen, diese Chancen zum Kosten- und Energiesparen zu nutzen.

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