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Neue Kita Löwenzahn: Kinder und Team fühlen sich angekommen

Die Einrichtung wurde Ende März offiziell eröffnet, viele Kinder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vom alten Standort mitgekommen. Nun soll ein neues Konzept umgesetzt werden.

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Freut sich über die neuen Räume: Einrichtungsleiterin Annika Markowski präsentierte die neue Kita Löwenzahn. Foto: Hermes

Freut sich über die neuen Räume: Einrichtungsleiterin Annika Markowski präsentierte die neue Kita Löwenzahn. Foto: Hermes

In die neuen Räume eingezogen sind die Kinder und das Team der Kita Löwenzahn an der Eisenhutstraße, die Einrichtung wurde Ende März in einer kleinen Feierstunde eröffnet. "Ich bin angekommen und die Kinder, denke ich, auch", erklärt Leiterin Annika Markowski bei einem Rundgang mit OM-Online.

Das 1.300 Quadratmeter große Gebäude steht auf einer Grundstücksfläche von rund 3700 Quadratmetern, im Außenbereich kann auf einer Fläche von etwa 2300 Quadratmetern getobt werden. "Wir warten nun noch auf die Spielgeräte", erklärt Markowski beim Blick auf die Rasen- und Sandflächen sowie die Wallanlagen zur Straße hin. Die Grundausstattung sei da, Feinheiten wie Emporen in den Gruppenräumen würden noch geliefert.

Untergebracht sind die Kleinen in zwei Vormittagsgruppen und einer Ganztagsgruppe sowie zwei Krippengruppen. Je Kindergartengruppe stehen 25 Plätze pro Gruppe zur Verfügung, bei jeder Krippengruppe sind es 15 Plätze. Die beiden Bereiche sind räumlich voneinander getrennt, es gibt auch zwei Eingänge. "Natürlich können die Kinder sich aber gegenseitig besuchen, wir haben ja auch Geschwister dabei", sagt Markowski.

Einer der neuen Räume. Foto: Stadt CLPEiner der neuen Räume. Foto: Stadt CLP

Am ehemaligen Standort an der Dechant-Brust-Straße gebe es zurzeit eine Krippengruppe, bei Bedarf können die dortigen Räume aber auch für weitere Gruppen genutzt werden. "Unsere 105 Plätze hier waren gleich vergeben. Viele Kinder und auch das Team sind mit rübergekommen", so die Leiterin weiter. So seien die Bezugspersonen gleich geblieben und die Kinder hätten keine großen Probleme, sich einzugewöhnen. 

Mit den neuen Räumlichkeiten wird auch weiter am Konzept der Einrichtung gearbeitet, es gebe Elemente der offenen Arbeit. "Wir probieren zurzeit ein wenig aus und schauen, wie die Resonanz der Kinder und Erzieher ist", erklärt Markowski. Dabei wird Wert gelegt auf bestimmte Bereiche, unter anderem sind "Spiel/Rollenspiel", "Wahrnehmung" und "Kreativität" mit dabei. Die Kinder können zwischen allen Bereichen wechseln und auch den Flur als Spielort nutzen. "Ohne ganz feste Gruppen ist es für einige schon eine Umstellung, aber es funktioniert sehr gut bislang", sagt die Leiterin.

Verschiedene Räume für vielfältige Nutzung

Zu den weiteren Möglichkeiten gehören ein Bewegungsraum, ein Therapieraum, der auch für die Frühförderung genutzt werden kann, ein Elternsprechzimmer, eine Bücherei, Ruheräume sowie verschiedene Verwaltungsräume. Besonderes Merkmal ist ein tragender Balken, der sich durch das Gebäude zieht, unter anderem können hier Schaukeln oder andere Spielgeräte an der Decke befestigt werden. 

Zurzeit müssen die Eltern aufgrund der Pandemie noch draußen an der Tür warten, wenn wieder möglich, sollen sie natürlich auch reinkommen. Im Eingangsbereich hängt ein Bildschirm, der Fotos aus dem Kindergartenalltag sowie aktuelle Informationen bereithält. Ob noch ein Tag der offenen Tür organisiert werden soll, müsse der Träger entscheiden. Schließlich gebe es mehrere Einrichtungen, die sich während der Coronazeit noch nicht der Öffentlichkeit vorstellen konnten. "Ich würde es mir wünschen, so können sich die Eltern selbst ein Bild machen. Wir für uns planen schon einmal ein Sommerfest und wollen irgendwann auch den Nachbarn die Möglichkeit geben, sich umzuschauen", erklärt Markowski. 

Holzpferde als Geschenk zur Eröffnung: (von links) Josef Ostermann, Werner Lohmann sowie Theresa Lampe und Hanna Schneider. Foto: Stadt CLPHolzpferde als Geschenk zur Eröffnung: (von links) Josef Ostermann, Werner Lohmann sowie Theresa Lampe und Hanna Schneider. Foto: Stadt CLP

Auch wenn die Zeit der Bauphase aufregend gewesen sei, habe es auch immer eine Vorfreude bei allen Beteiligten gegeben. Das Investitionsvolumen für die neue Kita an der Eisenhutstraße lag bei rund 3,3 Millionen Euro, damit wurde die achte Einrichtung in städtischer Trägerschaft in Betrieb genommen. Ein Geschenk zur Eröffnung kam von Josef Ostermann, der zwei große Holzpferde spendete. Mit der Unterstützung von Werner Lohmann wurden diese für den Kindergartenbereich gefertigt.

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