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Neue Kindertagesstätte St. Christophorus: Kleine und Große fühlen sich pudelwohl

Wiebke Stahl ist die erste Leiterin der 5. Kindertagesstätte in Neuenkirchen-Vörden. Es gibt im Haus eine Regelgruppe mit 25 und eine Krippengruppe mit 11 Plätzen.

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Helle Räume, freundliche Farben: Zur Eröffnung des Kindergartens St. Christophorus wünschte Martin Wiewerich (von links) Wiebke Stahl, Steffi Hanke, Ines Klodoziej, Juéla Jungblut, Vivien Schwingel und Mareike Niermeyer viel Erfolg. Foto: Lammert

Helle Räume, freundliche Farben: Zur Eröffnung des Kindergartens St. Christophorus wünschte Martin Wiewerich (von links) Wiebke Stahl, Steffi Hanke, Ines Klodoziej, Juéla Jungblut, Vivien Schwingel und Mareike Niermeyer viel Erfolg. Foto: Lammert

Ein neuer Kindergarten in Neuenkirchen-Vörden hat am Montag seine Pforten rechtzeitig mit dem Beginn des neuen Kindergartenjahres geöffnet. Der Name der Kindertagesstätte ist St. Christophorus. Träger ist der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Bramsche. Die erste Leiterin heißt Wiebke Stahl.

Leitungserfahrung bringt sie zur Genüge mit. Sie war bis zu ihrem Wechsel als Angestellte des Kirchenkreises kommissarische Leiterin der Kindertagesstätte St. Paulus in Vörden.

Die nun 5. Kindertagesstätte in Neuenkirchen-Vörden befindet sich im Gebäude der Seniorenresidenz St. Christophorus. Die Gemeinde hat die Räume – darunter jeweils einer für die Regelgruppe mit ihren 25 und die Krippengruppe mit ihren 11 Plätzen, ein kombiniertes Leiterinnen- und Personalzimmer, ein Multifunktionsraum sowie Sanitärräume – für 25 Jahre mit der Option auf eine Verlängerung gemietet.

Gesamtfläche der Räume beträgt 230 Quadratmeter

Die Räume mit einer Gesamtfläche von rund 230 Quadratmetern präsentieren sich nach dem Umbau dieses Gebäudeteils hell, die meisten Wände sind in einem freundlichen Cremeton gestrichen. In den beiden Gruppenräumen befinden sich Küchenzeilen.

Geöffnet ist die Einrichtung montags bis freitags jeweils von 7.30 bis 15 Uhr. Alle Kinder, die länger als 13 Uhr bleiben, bekommen ab kommender Woche ein Mittagessen. Die Teilnahme ist verpflichtend. Das Essen wird die Familie Kruse, die Betreiberin des Hotels und Restaurants Zum Hollotal in Grapperhausen, liefern.

In der Regelgruppe sind 25 Plätze belegt

Zum Startschuss am Montag waren nach Worten Wiebke Stahls alle 11 Krippenplätze und 10 der 25 Regelplätze belegt. "Ich gehe davon aus, dass es schon bald mehr sind", sagte die Leiterin.

Dass im Regelbereich noch 15 Plätze frei sind, sei für sie keine Überraschung. Denn die meisten Mädchen und Jungen im Alter von bis 6 Jahren hätten einen Platz in einer der anderen Kindertagesstätten.

Zudem biete sich ob der in ihrer Einrichtung noch freien Plätzen den Kindern die Chance, im St. Christophorus zu bleiben, die im Laufe dieses Kindergartenjahres 3 Jahre alt werden und dann von der Krippen- in eine Regelgruppe wechseln werden.

"Kinder sollen im ersten Lebensjahr zunächst feste Bindungen und Beziehungen zu ihren Familien aufbauen."Wiebke Stahl, Kindertagesstättenleiterin

Die Kinder in der Krippengruppe sind 1 oder 2 Jahre alt. Mädchen und Jungen, die jünger als 1 Jahr sind, nimmt der Kindergarten St. Christophorus nur in Ausnahmefällen an. "Kinder sollen im ersten Lebensjahr zunächst feste Bindungen und Beziehungen zu ihren Familien aufbauen", sagte Wiebke Stahl, die neben der Kindergartenleitung die Aufgabe einer Vertretungskraft übernimmt.

In der Regelgruppe arbeiten Steffi Hanke und Juéla Jungblut, in der Krippengruppe Vivien Schwingel und Mareike Niermeyer. Hinzu kommen Ines Kolodziej als Küchen- und eine Reinigungskraft. Auch ihnen gefallen die Räume gut, auch wenn die noch längst nicht komplett eingerichtet sind.

Kinder haben Räume vor der Eröffnung kennengelernt

Die Mädchen und Jungen, die die Kindertagesstätte am Montag erstmals offiziell besuchten, kannten die Erzieherinnen bereits. Denn zum einen hatten sie alle im Laufe der vergangenen Wochen in ihren Familien besucht, zum anderen hatten sich manche der Kleinen die neuen Räumen schon im Vorfeld angeschaut. "Das ist super angekommen", erklärte Wiebke Stahl.

Das gilt wohl auch für das teiloffene Betreuungskonzept im Haus. Die Kinder haben zwar ihre feste Gruppe, dürfen aber durchaus auch den Raum der anderen Gruppe aufsuchen. Auch auf dem Außengelände der Kindertagesstätte wird es nach deren Fertigstellung keine Trennung von Bereichen für die beiden Gruppen geben.

Doch zuvor muss das Gelände nach Plänen von Mitarbeitern der "Ideenwerkstatt Lebensraum" in Bad Salzuflen naturnah gestaltet werden. Das soll im Zuge eines großen Arbeitseinsatzes von Eltern und Erzieherinnen zusammen mit der Firma Galabau Klaus Kramer Ende August geschehen.

Außengelände bekommt eine Hügellandschaft

Es entstehen eine große Terrassenfläche und ein großer Sandbereich sowie eine kleine, begehbare Hügellandschaft. Ferner werden eine Schaukel und eine Rutsche aufgebaut, Bäume und Sträucher sind als Schattenspender ebenso geplant wie Sonnensegel.

Von diesem Vorhaben wie auch den neuen Kindergartenräumen ist Martin Wiewerich, Leiter des Amtes für Familie, Soziales, Integration und Teilhabe der Gemeinde, sehr angetan. Er überreichte Wiebke Stahl zur Eröffnung eine Schale mit gelben Orchideen.

"Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten."Martin Wiewerich, Amtsleiter

Ausdrücklich begrüßte er zudem das Vorhaben, dass der Kindergarten in Zukunft regelmäßige Treffen mit den Bewohnern der Seniorenresidenz St. Christophorus plant: "Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten."

Mit Blick auf die aktuelle Belegungssituation in den Kindertagesstätten in Neuenkirchen-Vörden sagte Martin Wiewerich, derzeit gebe es eine Platzreserve in den Kindergärten Sonnenland und St. Paulus. Die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Elisabeth um Räume für eine Regelgruppe werde nächstes Frühjahr starten. Die Fertigstellung ist Ende 2022 geplant.

2024/25 sei der Bau eines weiteren, wahrscheinlich 4-gruppigen Kindergartens in Vörden geplant. Dessen Trägerschaft soll auch der Kirchenkreis Bramsche und die Leitung ebenfalls Wiebke Stahl übernehmen.

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