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Neue Feuerwehr: Erschließung kann bald beginnen

Der Standort sei genau richtig, sagt Löningens Bürgermeister Marcus Willen. Die Wehr könne von dort aus jeden Ort zeitnah erreichen. Der Umzug aus der Stadt soll Ende 2022 erfolgen.

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Erster Schritt: Patrick Poppe (von links) hat die Verbindungsstraße angelegt. Bürgermeister Marcus Willen und Jens Flerlage (Tiefbauamt) kümmern sich um die weiteren Planungen.  Foto: G. Meyer

Erster Schritt: Patrick Poppe (von links) hat die Verbindungsstraße angelegt. Bürgermeister Marcus Willen und Jens Flerlage (Tiefbauamt) kümmern sich um die weiteren Planungen.  Foto: G. Meyer

Zwischen der Linderner und der Elberger Straße in Löningen haben jetzt die Bagger das Sagen. Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses sind in vollem Gange. Die Erschließungsarbeiten werden in Kürze beginnen.

Eine Verbindungsstraße ist bereits fertig. Lohnunternehmer Patrick Poppe hat sie mit seinen Mitarbeitern gebaut. Während sein Job erledigt ist, kümmert sich Jens Flerlage, Fachbereichsleiter Tiefbau im Rathaus, um den weiteren Ablauf. Und der sieht ab Mitte August den Beginn der Erdarbeiten vor. Nach ihrem Abschluss soll der Rohbau langsam nach oben wachsen.

Mit dem Umzug aus der Innenstadt wird die Feuerwehr deutlich erweitert. 14 Tore sind vorgesehen – gegenüber dem heutigen Gerätehaus ist das eine Verdoppelung. Der Fuhrpark müsse den neuen Möglichkeiten angepasst werden, sagt Bürgermeister Marcus Willen. Er hebt die Vorzüge des  Standorts hervor, der bei einer fachlichen Bewertung mit "sehr gut" abgeschnitten hatte. Die einzelnen Gemeindeteile seien innerhalb der vorgeschriebenen Einsatzzeit erreichbar, bestätigt Willen. Weil auch das Deutsche Rote Kreuz in das Gebäude einzöge, entstehe eine Art kommunales Rettungszentrum, in dem sich die wichtigsten Notfalleinrichtungen bündeln. Der Bau kostet zwischen 5 und 6 Millionen Euro. Ende 2022 soll er fertig sein. 

Feuerwehrhaus soll Sirene bekommen

Die Verlegung der Feuerwehr war am Mittwoch auch Thema während der Ratssitzung. Hintergrund war die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In der Bürgerfragestunde erläuterte Marcus Willen den Hochwasserschutz entlang der Hase. Löningen ist Mitglied einer Hochwasserpartnerschaft, der 32 Gemeinden, Samtgemeinden und Städte angehören. Dabei geht es um abgestimmte Maßnahmen zur Flächenvorsorge, zur Verbesserung des natürlichen Wasserrückhalts sowie des technischen  Hochwasserschutzes. Dank großer Deiche, weitläufiger Überschwemmungsgebiete und nicht zuletzt des wichtigen Speicherbeckens in Rieste hält Willen die Stadt auch bei Starkregenereignissen vergleichsweise gut geschützt. Ein Alarmierungskonzept in Katastrophenfällen müsse noch entwickelt werden. "Wir werden da aktiv werden", bestätigt Jens Flerlage. Die neue Feuerwehr werde aber mit einer Sirene ausgestattet, die im gesamten Stadtgebiet zu hören sei.

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