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Neue Aula soll auch Gruppen und Vereinen offen stehen

An der Grundschule Emstek ist eine neue Aula mit kombinierter Mensa entstanden. Der Anbau ist 560 Quadratmeter groß und kostet 2,5 Millionen Euro.

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Stellten den Neubau vor: Franz-Josef Rump (von links), Reiner kl. Holthaus, Michael Fischer und Suse Bertzbach.  Foto: Schrimper

Stellten den Neubau vor: Franz-Josef Rump (von links), Reiner kl. Holthaus, Michael Fischer und Suse Bertzbach.  Foto: Schrimper

Im April vergangenen Jahres hatte der Abrissbagger die alte, noch aus den 70er Jahren stammende Aula der Grundschule Emstek dem Erdboden gleich gemacht. Nun ist der Neubau der Aula mit kombinierter Mensa  fertig – rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres.

Nach 12 Monaten Bauzeit ist ein heller, moderner Bau entstanden, der nicht nur den Schülern während des Mittagessens und bei Schulveranstaltungen offen stehen soll. Wie Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (CDU) in einem Pressegespräch mitteilte, soll der Saal auch von Gruppen und Vereinen an Abenden und Wochenenden für ihre Zwecke genutzt werden können. Denn Vereine in Emstek signalisierten immer wieder gegenüber der Verwaltung Bedarf an Versammlungsräumen. Und den Neubau "nur" für den Schulbetrieb vorzuhalten, sei zu schade, hieß es.

Der Anbau ist insgesamt 560 Quadratmeter groß. Die Mensa bietet rund 120 Sitzplätze, die mit einer Bühne ausgestattete Aula 100. Beide Bereiche sind jeweils 165 Quadratmeter groß und können durch eine variable Trennwand voneinander separiert werden. Die Küche ist mit 160 Quadratmetern veranschlagt und es gibt einen Flur mit 70 Quadratmetern.

"Vernünftige Investition"

Die Baukosten liegen bei der ursprünglich kalkulierten Summe von 2,5 Millionen Euro. Bis auf einen erwarteten Zuschuss aus der Kreisschulbaukasse habe die Gemeinde keine Fördermittel in Anspruch genommen, so die Verwaltung. "Die Politik hat eine gute Entscheidung getroffen", lobte Fischer den Beschluss für das Bauprojekt. Dies sei "eine vernünftige Investition" – trotz der hohen Kosten.

Übergangsweise waren 2 hintereinanderliegende Klassenräume als Speisesaal genutzt worden. Dem vorgeschaltet befand sich die Essensausgabe. Das, so war es der Politik von Anfang an klar, konnte für die Mädchen und Jungen kein Dauerzustand sein. Nun ist die Essensausgabe in die Mensa integriert. Mit der Ganztagsbetreuung in der Einrichtung war auch die Mittagsverpflegung zu einem wichtigen Baustein des Konzeptes geworden.

Einweihung im November

Architektin Suse Bertzbach aus Sevelten betonte, dass die Grünfläche mit Spielplatz von der alten Aula aus gar nicht zu sehen gewesen sei. Das ist nun anders. "Man sitzt hier wie im Park. Es öffnet sich alles zum Spielplatz." Man habe zu jeder Tageszeit "wunderbares Licht". "Man mag sich an die alte Aula gar nicht zurückerinnern", sagte Bauamtsleiter Franz-Josef Rump. Der Erste Gemeinderat Reiner kl. Holthaus befand, dass ein "traumhaftes Ambiente" entstanden sei.

Offiziell eingeweiht werden solle der Raum Anfang November, so Fischer. Im November soll auch die Außenanlage beim Neubau fertiggestellt sein. 

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