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Nächtliche Unfallserie auf der A1

Mehrere Menschen sind schwer verletzt worden. Involviert war auch ein Lkw-Fahrer aus Vechta. Ihm war am Stauende ein Lastwagen ins Heck gerast. Der Vechtaer blieb zum Glück unverletzt.

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Foto: Nonstopnews

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Bei zwei Auffahrunfällen auf der Autobahn 1 nahe Wildeshausen sind mehrere Menschen schwer verletzt worden. Zu den Vorfällen kam es im Bereich der Nachtbaustelle zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord. Mit der Nachtbaustelle hätten die Unfälle aber nichts zu tun, erklärt die Autobahnpolizei Ahlhorn.

Zu dem ersten Unfall kam es gegen 1.20 Uhr, als ein 54-jähriger Mann aus Dänemark mit einem Pferdezug auf einen Sattelzug auffuhr, berichtet die Polizei. In diesem befand sich ein 49-Jähriger aus Hamm. Der 54-Jährige sowie zwei Mitfahrerinnen im Alter von 31 und 21 Jahren wurden laut Polizei im Transporter eingeklemmt und schwer verletzt. 32 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr kamen bei ihrer Befreiung zum Einsatz. Anschließend wurden die Verletzten mit drei Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Am neuwertigen Kleintransporter entstanden Schäden in Höhe von 20.000 Euro. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schäden am Anhänger betrugen etwa 8000 Euro.

Nach Rückstau folgt weiterer Auffahrunfall

Durch den Auffahrunfall bildete sich ein Rückstau, durch den es gegen 2.25 Uhr zu dem nächsten Unfall kam. Ein 57-jähriger Mann aus Nordwestmecklenburg fuhr mit einem Lkw nahezu ungebremst auf den Sattelzug eines 59-Jährigen aus Vechta auf und schob diesen auf den Sattelzug eines 56-jährigen Bremers, teilt die Polizei mit. Auch der Mann aus Mecklenburg war nach dem Unfall in der Fahrerkabine eingeklemmt, musste befreit werden und erlitt schwere Verletzungen. Die beiden anderen Fahrer gelten laut Polizei als unverletzt. Der Lkw des Unfallverursachers war ebenso nicht mehr fahrbereit wie der Sattelzug des Mannes aus Vechta. Die entstandenen Schäden an beiden Fahrzeugen betragen laut Polizei etwa 100.000 Euro. Am Sattelanhänger des Bremers entstanden geringe Schäden, er konnte die Fahrt mit seinem Zug aber fortsetzen.

Die Autobahn ist im Bereich Groß Ippener laut der Autobahnpolizei bis 11 Uhr in Richtung Osnabrück voll gesperrt. Die empfohlene Umleitung der Polizei führt ab dem Dreieck Stuhr über die Autobahn 28 bis Oldenburg und anschließend über die Autobahn 29 bis zum Dreieck Ahlhorn.

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