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Nadelöhr "Mühlenberg" in Lindern ist entschärft

Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Straße Mühlenberg befinden sich auf der Zielgeraden. Das Projekt wird mit mehr als 550.000 Euro veranschlagt.

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 Die Zufahrt zum Gewerbegebiet, die Straße Mühlenberg, ist an der Einmündung auf die Löninger Straße so verbreitert worden, dass für die Laster Platz genug ist. Foto: Siemer

 Die Zufahrt zum Gewerbegebiet, die Straße Mühlenberg, ist an der Einmündung auf die Löninger Straße so verbreitert worden, dass für die Laster Platz genug ist. Foto: Siemer

Fast abgeschlossen sind die Bauarbeiten zur Erweiterung der Straße Mühlenberg. Die Zu- und Abfahrt zum Gewerbegebiet im Ortsteil Stühlenfeld hatte sich durch den zunehmenden Verkehr immer mehr zu einem Nadelöhr entwickelt. Wenn sich Laster beim Abbiegen auf die Löninger Straße oder umgekehrt  bei der Zufahrt zu den Gewebe- und Industriebetrieben im Kreuzungsbereich begegneten, kamen sich die Fahrzeuge immer wieder gefährlich nahe. Ausweichmanöver waren sehr schwierig.

„Wir sorgen hier mit dem Ausbau für mehr Sicherheit“, betont Bürgermeister Karsten Hage. Die Straße ist auf einer Länge von rund 250 Meter bis zur Einmündung der Justus-von-Liebig Straße so verbreitert worden, dass es keine Probleme mehr im Begegnungsverkehr von Lastern gibt. Noch einmal deutlich mehr Platz – fast das Niveau einer Bundesstraße – gibt es jetzt im Einmündungsbereich des Mühlenbergs auf die Löninger Straße.

Regenwasserkanal zeitgleich saniert 

Insgesamt wurde die Fahrbahn komplett neu aufgebaut, da auch der Regenwasserkanal zum Teil saniert, erneuert und mit einem größeren Querschnitt versehen worden ist. Alle Gewerbegebiet in diesem Abschnitt verfügen nach Angaben von Bauamtsleiter Thomas Lüken  über eigene Rückhaltebecken. Zudem wurde unter dem Parkplatz an der Straße „Stülenkamp“ eine sogenannte Regule eingebaut. Das ist  ein unterirdisches Auffangbecken, das die Wassermassen bei Starkregen erst allmählich an die Kanalisation abgibt.

Das Projekt wird mit mehr als 550.000 Euro veranschlagt, die im Haushalt bereitgestellt worden sind. Die Kommune hat für das Ausbauprojekt Wirtschaftsfördermittel beim Kreis in Höhe von 25 Prozent beantragt.

Es gebe Überlegungen, so Bürgermeister Karsten Hage, den „Mühlenberg“ wegen seiner Bedeutung für die Unternehmen im Gewerbegebiet bis zum Bauhof  zu verbreitern.

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