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Nach Fund von Waffendepot: Polizei wertet Spuren aus

In dem Erdversteck im Teutoburger Wald lagen unter anderem ein Sturmgewehr und 1400 Schuss Munition. Unklar ist, wem die Waffen gehörten.

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Foto: dpa

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Nach dem Fund eines Waffendepots nahe Hagen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück laufen die Ermittlungen der Polizei. Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund gebe es nicht, gegen die drei Entdecker des Erdverstecks werde nicht ermittelt, sagte eine Sprecherin der Polizei Osnabrück am Montag. Die drei Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren seien Zeugen. Bereits Ende Februar hatten die Spaziergänger in einem Wald ein vergrabenes Kunststofffass mit einem Maschinengewehr vom Typ Kalaschnikow AK47, einer weiteren Langwaffe und rund 1400 Schuss Munition gefunden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Es seien umfangreiche Spuren gesichert worden, die nun ausgewertet würden, erklärte die Sprecherin. Auch die Waffen, die ans Landeskriminalamt gegangen seien, würden untersucht.

Im Januar war in einem Wald bei Seevetal im Landkreis Harburg ebenfalls ein vergrabenes Plastikfass entdeckt worden, enthalten waren alte Dokumente und Chemikalien. Den Ermittlungen zufolge könnte das Depot mit Material zum Bombenbau von den Revolutionären Zellen angelegt worden sein. Auf das Konto der Revolutionären Zellen sollen von den 1970er bis zu den 1990er Jahren bis zu 300 Anschläge gegangen sein. Die Ermittlungen dauern an.

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