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Nach Corona-Zwangspause: Goldenstedter Neujahrsempfang findet dieses Jahr statt

Am 19. Januar soll sich die Mehrzweckhalle wieder mit zahlreichen Gästen füllen, nachdem das zuletzt 2020 möglich war. Der diesjährige Festredner ist ein Carnevals-Urgestein.

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Hereinspaziert: Alfred Kuhlmann konnte vergangenes Jahr nur zum digitalen Neujahrsempfang laden. Dieses Jahr möchte er für den Neujahrsempfang am 19. Januar die Tür der Mehrzweckhalle wieder für alle Goldenstedterinnen und Goldenstedter geöffnet wissen. Archivfoto: J. Scholz

Hereinspaziert: Alfred Kuhlmann konnte vergangenes Jahr nur zum digitalen Neujahrsempfang laden. Dieses Jahr möchte er für den Neujahrsempfang am 19. Januar die Tür der Mehrzweckhalle wieder für alle Goldenstedterinnen und Goldenstedter geöffnet wissen. Archivfoto: J. Scholz

Bürgermeister Alfred Kuhlmann freut sich bereits ganz persönlich auf den Neujahrsempfang der Gemeinde Goldenstedt am 19. Januar (Donnerstag) in der Mehrzweckhalle, wie er sagt. Denn: 4 Jahre ist es bald her, dass er das Amt des Bürgermeisters bekleidet, doch der kommende Neujahrsempfang ist erst der zweite, den er in der Funktion des Goldenstedter Verwaltungschefs begleiten darf. 2021 und 2022 ist das Event aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen.

Trotz der Zwangspause möchte man allerdings da anknüpfen, wo man 2020 aufgehört hat, sagt Kuhlmann. Das Ziel ist, vielen Gästen einen möglichst unterhaltsamen Abend zu bieten. Deshalb setzt man auf Bewährtes. Wie auch die vergangenen Jahre wird es einen Festredner geben. Diese Ehre wird 2023 Bernd Tepe, Ehrenpräsident des Vechtaer Carneval-Clubs, zuteil.

Bernd Tepe nun schon zum dritten Mal eingeladen

Im Gegensatz zu seinen Vorgängerinnen und Vorgängern in dieser Rolle dürfte Tepe außerordentlich viel Zeit für die Vorbereitung gehabt haben. Schon für den Neujahrsempfang 2021 sei Tepe angefragt worden, sagt Alfred Kuhlmann. Nach dem schwierigen Corona-Jahr 2020 habe man sich auf humorvolle, aber auch nachdenkliche Worte von ihm gefreut. „Um den Leuten eine Freude zu bereiten, sie aufzuheitern“, sagt Kuhlmann. Doch der Neujahrsempfang 2021 fiel der Pandemie schließlich zum Opfer.

Also wurde Tepe erneut angefragt – für den Neujahrsempfang 2022. Wieder sagte er zu, doch auch diese Ausgabe sollte nicht stattfinden. Aber: „Dreimal ist Oldenburger Recht“, sagt Kuhlmann und lacht. Am 19. Januar wird Bernd Tepe dann tatsächlich in der Mehrzweckhalle zu den – hoffentlich – zahlreichen Gästen sprechen.

Damit tritt Tepe unter anderem in die Fußstapfen von Politikerinnen und Geistlichen. Erster Festredner im Jahr 1989 – damals handelte es sich noch um ein „Neujahrsgespräch“ – war Werner Münch, damals EVP-Abgeordneter im Europäischen Parlament. Von 1991 bis 1993 war er Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt. 2020 sprach Clemens gr. Macke, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Cloppenburg, zu den Goldenstedterinnen und Goldenstedtern. 2019 war Silvia Breher zu Gast, das Jahr davor Weihbischof Wilfried Theising. Besonders in Erinnerung geblieben sind Kuhlmann unter anderem die Reden von SPD-Politiker Willi Lemke, ehemaliger Manager des SV Werder Bremen, beim Empfang 2012 sowie vom damaligen FDP-Politiker Philipp Rösler im Jahr 2009. Rösler ist mittlerweile unter anderem Honorarkonsul von Vietnam in der Schweiz.

Förderpreisträger in diesem Jahr geheim

Fester Programmpunkt während des Neujahrsempfangs ist außerdem die Vergabe der Förder- und Sonderpreise. Menschen, die sich im besonderen Maße im Vorjahr für die Gesellschaft und für die Gemeinde Goldenstedt eingesetzt haben, werden ausgezeichnet. Dieses Mal werden Preisträgerinnen und Preisträger für die Jahre 2020, 2021 und 2022 gewürdigt. Wer diese Personen sind, bleibt erstmalig geheim. Erst am Abend erfahren sogar die, die geehrt werden, von ihrem Glück. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Moorgospelchor Goldenstedt. 

Der Neujahrsempfang bietet die Gelegenheit, auf das Vorjahr zurückzublicken und auch einen Ausblick auf das bevorstehende zu geben, sagt der Bürgermeister. Obwohl es zwar 2021 und 2022 keine Veranstaltungen gab, wurde zumindest dieser Aspekt trotzdem umgesetzt – und zwar in Form von Kurzfilmen. Die einzelnen Folgen wurden tausendfach geklickt. Zwar blickt man zufrieden auf den Erfolg, doch den persönlichen Kontakt könne das sicherlich nicht ersetzen, weiß Alfred Kuhlmann.

Deshalb blickt der Bürgermeister mit Vorfreude auf den diesjährigen Neujahrsempfang. Er betont, dass die Veranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde ist. Und vor Corona haben diese die Möglichkeit auch genutzt, teilzunehmen. Bis zu 500 Gäste wohnten dem Event da durchaus bei. Alfred Kuhlmann hofft, dass die Resonanz trotz der Corona-Zwangspause in diesem Jahr genauso groß sein wird. Denn das macht eines seiner Highlights des Abend zu einem ganz besonderen Moment: das gemeinsame Singen des „Goldenstedter Neujahrsliedes“.

  • Info: Der Goldenstedter Neujahrsempfang findet am 19. Januar (Donnerstag) ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle statt.

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