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Nabu schafft mit Nisthilfen im Hochzeitswald neuen Wohnraum für Vögel

Die Nabu-Ortsgruppe aus Vechta möchte in dem Waldgebiet bis zu 100 Nistkästen aufhängen. Die Stadt Vechta unterstützt das Projekt.

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Setzen sich für Vögel ein: (von links) Christoph Janku, Bürgermeister Kristian Kater, Franz Wübbeler, Rainer Gritzka, Dirk Ortland (Landschaftsplaner der Stadt Vechta), Christel Scharf (Fachbereichsleiterin der Stadt Vechta) und Wolfgang Bente. Foto: Stadt Vechta

Setzen sich für Vögel ein: (von links) Christoph Janku, Bürgermeister Kristian Kater, Franz Wübbeler, Rainer Gritzka, Dirk Ortland (Landschaftsplaner der Stadt Vechta), Christel Scharf (Fachbereichsleiterin der Stadt Vechta) und Wolfgang Bente. Foto: Stadt Vechta

Im Vechtaer Hochzeitswald wird einer Reihe von Vogelarten künftig ein Nistangebot gemacht. Die Ortsgruppe Vechta des Naturschutzbundes (Nabu) hat sich zum Ziel gesetzt, in dem jungen Waldgebiet bis zu 100 Nistkästen aufzuhängen, teilt die Stadt mit. Die Stadt Vechta unterstützt das Projekt mit einer Förderung in Höhe von 1000 Euro.

Bürgermeister Kristian Kater brachte mit Nabu-Vertretern einen der ersten Kästen in dem Naherholungsgebiet an. „Mit dem Nabu haben wir vor Ort einen absolut verlässlichen Partner. Die Mitglieder bringen die Nisthilfen nicht nur an, sondern kontrollieren, säubern und reparieren sie auch“, erklärt Kristian Kater. „Dahinter steckt unheimlich viel ehrenamtliche Arbeit. Aber der Einsatz lohnt sich. Denn die Naturschützerinnen und Naturschützer sorgen bei uns für ein breites Spektrum an Vogelarten. Deswegen unterstützen wir sie gerne.“

Mit dem Geld der Stadt Vechta können jetzt die Nistkästen für den Hochzeitswald produziert werden. Der Nabu Vechta lässt diese vom Ludgerus-Werk Lohne anfertigen, heißt es in der Mitteilung. Denn das Lager der Ortsgruppe ist inzwischen leer.

Nabu kümmert sich um die Pflege der Nistkästen

Befürwortet wird die finanzielle Unterstützung von Dirk Ortland, Landschaftsplaner bei der Stadt Vechta. Er arbeite seit Jahren vertrauensvoll mit den Nabu-Vertretern zusammen, sagt er. „Der Nabu kümmert sich auch um die Pflege der Nistkästen. Darauf kann man sich verlassen“, weiß Dirk Ortland. Insgesamt hätten die Naturschützer in und um Vechta seit Projektbeginn im Jahr 1997 schon mehr als 500 Nisthilfen geschaffen, teilt die Stadt mit.

Der Nabu kontrolliert alle Kästen jedes Jahr mit einem 12-köpfigen Einsatzteam. Das Hochzeitswald-Projekt kommt nun noch hinzu. „Wir wären im Hochzeitswald gerne schon früher angefangen. Aber man muss auch alles schaffen können“, sagt Christoph Janku, der Sprecher des Naturschutzbundes.

Die Nistkästen sollen Angebote für Höhlenbrüter sein, die in der Regel von geeigneten Quartieren in alten Baumbeständen profitieren. Da es sich beim Hochzeitswald um ein noch junges Waldgebiet handele, sei mit einem natürlichen Angebot an Höhlen zum Nisten erst in ein paar Jahren zu rechnen, erklärt Janku. Der Nabu schafft mit den Nisthilfen also weiteren Wohnraum für Vögel wie etwa Meisen, Stare, Trauerschnäpper oder Gartenrotschwanz.

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