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Mysteriöser Alarm hat plötzlich ein Ende

Anlieger aus Vechta sind erleichtert, dass die nächtliche Ruhestörung nach mehr als 2 Jahren endlich vorbei ist. Die Ursache bleibt jedoch ein Rätsel.

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Woher der Alarm in dem Wohngebiet am Krusenschlopp kam, konnte bisher nicht geklärt werden. Auch Polizei und Feuerwehr tappten im Dunkeln. Foto: dpa

Woher der Alarm in dem Wohngebiet am Krusenschlopp kam, konnte bisher nicht geklärt werden. Auch Polizei und Feuerwehr tappten im Dunkeln. Foto: dpa

Manuela Ellmann traut ihren Augen, oder besser gesagt ihren Ohren nicht. Über mehrere Jahren hat sich die Anwohnerin der Oyther Straße in Vechta mit einem mysteriösen Alarm beschäftigt. Auch ihre Nachbarn aus dem Siedlungsgebiet beim Krusenschlopp sind immer wieder aus dem Schlaf gerissen worden. Doch seit einigen Wochen herrscht Ruhe, die Nächte verlaufen ohne jegliche Störung. Die Hintergründe bleiben derweil ein Rätsel.

Anlieger sehen Zusammenhang mit Pressebericht

Die Anlieger sehen einen Zusammenhang mit einem Bericht auf OM Online, der am 9. September veröffentlicht wurde und sich mit dem mysteriösen Alarm und seinen möglichen Hintergründen beschäftigte. "Donnerstag ist der Artikel online erschienen, Freitagabend gegen 19 Uhr gab es noch einen Alarm, seitdem ist Ruhe", schildert Ellmann die überraschende Entwicklung.

"Die zeitliche Nähe kann kein Zufall sein. Irgendwer muss sich durch den Pressebericht angesprochen gefühlt haben", meint die Vechtaerin. Immerhin hätten sich die Anlieger mehr als 2 Jahre über das laute Geräusch in dem Wohngebiet geärgert. Manchmal sei die Störung sogar mehrmals pro Nacht, teilweise in unregelmäßigen Abständen, sowie in den Morgenstunden aufgetreten.

"Wir hätten gern die Quelle ausfindig gemacht, aber das bleibt nun ein Mysterium.“Anliegerin Manuela Ellmann

Die Betroffenen freuen sich natürlich, dass die Ruhestörung ein Ende hat, tappen bei der Ursachenforschung aber nach wie vor im Dunkeln. Auch Polizei und Feuerwehr haben zu dem Vorfall keine näheren Erkenntnisse beisteuern können. "So mysteriös dieser Alarm gekommen ist, so mysteriös ist er auch verschwunden. Wir hätten gern die Quelle ausfindig gemacht, aber das bleibt nun ein Mysterium", resümiert Ellmann.

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