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Mut machen, Lösungen finden

Kolumne: Batke dichtet – Veränderungen geschehen von selbst. Manches Mal muss man aber auch selbst etwas ändern – oder dazu beitragen, dass etwas geändert wird.

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Neues Jahr, neues Glück. Alles auf Anfang. Es muss sich etwas ändern. Die Tour zum Bäcker nicht mehr mit dem Auto, sondern zu Fuß, wenigstens aber mit dem Fahrrad. Drei Zigaretten weniger am Tag. Heizung runter auf 19 Grad. Weniger Fleisch, mehr Gemüse. Nicht mehr dreimal im Jahr nach Mallorca mit dem Flieger. Sondern einmal alternativ deutsches Mittelgebirge. Harz, Eifel oder Rhön, Anreise per Bahn, das geht auch. Öfter mal ein freundliches Wort zur gestressten Kassiererin im Supermarkt, vielleicht einmal ein kleines Trinkgeld für den netten Paketboten.

Ein neues Jahr wird gern als Anlass für Veränderungen genommen – die Sache mit den guten Vorsätzen, Sie wissen schon. Einer, der sich grundsätzlich mit dem Thema Veränderungen auseinandersetzt, ist der Lohner Journalist Andreas Lesch. Der 45-Jährige ist Autor eines Newsletters, der 1,5 Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen mittlerweile bundesweit bis zu 10.000 Menschen pro Ausgabe erreicht. In der Regel alle 2 Wochen bringt Lesch seine Gedanken zu Papier oder interviewt interessante Menschen, deren Leben durch Veränderungen neu geprägt wurde oder wird.

Veränderungen kennzeichnen auch Leschs Berufsleben. In der großen weiten Welt des Sports war er für die "Berliner Zeitung" unterwegs, während seiner Tätigkeit als Redakteur der "OV" verfasste er viel beachtete lokale Reportagen, ehe er für den Bremer "Weser Kurier" einige Jahre über den SV Werder berichtete. Aktuell arbeitet er als Chef vom Dienst der Verlagsgruppe Bistumspresse in Osnabrück. "Wir produzieren mit unserer Zentralredaktion die überregionalen Seiten für die Kirchenzeitungen in 13 Bistümern", beschreibt Andreas Lesch sein Tätigkeitsfeld.

"In der Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema geht Andreas Lesch stets analytisch und strukturiert vor."Alfons Batke

Im Zusammenhang mit Kirche und Gesellschaft spielt auch dort das Thema Veränderung eine prägende Rolle. Sein Newsletter jedoch ist rein privater Natur. Lesch erstellt die Essays und Interviews in seiner Freizeit, kommerzielle Interessen verfolgt er damit nicht. Sollte ein Werbepartner anklopfen, dann, so Lesch, müsse es inhaltlich passen und er sich mit dem Unternehmen identifizieren können. Und warum werkelt er nun alle 2 Wochen in seiner Ideenschmiede? "Veränderung ist DAS Thema unserer Zeit. Corona hat die Welt auf den Kopf gestellt. Russlands Vernichtungskrieg mit der Ukraine auch, und die Erderwärmung geht gerade erst los", schreibt Lesch in seinen Newsletter zum Jahreswechsel.

Insbesondere der Klimawandel und die daraus resultierenden Folgen für unseren Alltag liegen dem Journalisten am Herzen. In der Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema geht Andreas Lesch stets analytisch und strukturiert vor. Der Autor Andreas Lesch vermeidet es, oberlehrerhaft daherzukommen, vielmehr setzt er auf den gesunden Menschenverstand und Einsicht, anstatt radikale Aktionen zu propagieren. Sein Credo: "Mut machen, Lösungen finden." Und: "Wir sind der Welt nicht hilflos ausgeliefert. Wir haben Einfluss darauf, wie es weitergeht. Wir müssen uns nur trauen."

Den stets lesenswerten Newsletter des Autoren finden Sie unter https://andreaslesch.substack.com/ Wenn Sie dort Ihre Mailadresse eintragen, bekommen Sie automatisch alle zwei Wochen kostenlos seinen neuesten Text. Ich kann das nur empfehlen.


Zur Person:

  • Alfons Batke blickt auf eine über 40-jährige journalistische Laufbahn zurück.
  • Der 66-Jährige lebt als freier Ruheständler in Lohne.
  • Den Autoren erreichen Sie unter redaktion@om-medien.de.

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