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Moormann und Reinke sind die neuen Chefärzte der Anästhesie in Damme

Mehr Verantwortung und neue Herausforderungen: Die neue Führungsspitze will besonders dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf fördern.

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Wollen eine gute Atmosphäre im Team: Dr. Christoph Reinke (links) und Dr. Simon Moormann stellen sich im Dammer Krankenhaus neuen Herausforderungen.   Foto: Bernhardt

Wollen eine gute Atmosphäre im Team: Dr. Christoph Reinke (links) und Dr. Simon Moormann stellen sich im Dammer Krankenhaus neuen Herausforderungen.   Foto: Bernhardt

Corona-Pandemie, Fachkräftemangel und die Versorgungsqualität sicherstellen: Das Gesundheitssystem in Deutschland steht zurzeit vor großen Herausforderungen. Auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Damme ist mit den Problemen der Zeit konfrontiert. Doch die neuen Chefärzte der Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Christoph Reinke und Dr. Simon Moormann, wollen sich den Herausforderungen stellen. Sie wollen frischen Wind in die Abteilung bringen und werben für familienfreundlichere Arbeitszeiten, um die Arbeit im Krankenhaus wieder attraktiver zu machen.

Die beiden Ärzte treten in die Fußstapfen von Dr. Bert Mierke, der zuvor alleiniger Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin in Damme war. Die Abteilung deckt das gesamte Spektrum der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin sowie der Schmerztherapie inklusive des ambulanten Operierens ab. Mierke verlässt das Krankenhaus zum 30. Juni und wird neuer Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin in Quakenbrück und Löningen. Seine Stelle wird am 1. Juli von Dr. Moormann übernommen. Am 1. Oktober kommt Dr. Reinke hinzu, der den Aufgabenbereich der Intensivmedizin übernehmen wird. Moormann übernimmt die Leitung der Anästhesie im OP.

Ärzte-Duo will sich dem Fachkräftemangel stellen

Das Ziel des Ärzte-Duos sei es, eine gute Atmosphäre im Team zu schaffen, um so neue und fachkundige Mitarbeiter anwerben zu können. "Das Arbeiten im Team ist besonders auf unserer Station sehr wichtig. Wir wollen die Kollegen und Kolleginnen nicht nur fordern, sondern zum Beispiel auch durch Weiterbildung fördern", erzählt Moormann. Durch die doppelte Position in der Chef-Etage könnten sich beide Ärzte bei Krankheit oder Urlaub vertreten und sich so gegenseitig unterstützen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spiele für sie auch eine zentrale Rolle, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. "Flexible Lösungen für einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist wichtig, um ihnen ein angenehmes Arbeitsfeld sichern zu können", findet Reinke. Dies wiederum würde sich auch auf die Qualität bei der Patientenbetreuung auswirken.

Dr. Gustav Peters, der ärztliche Direktor des Dammer Krankenhauses, sieht das ähnlich. "Das Krankenhaus ist stark operativ ausgerichtet. Für die Abläufe und Planung der Operationen braucht man ein gutes Team. Da kommt es besonders auf die Leitung drauf an, um im Nachgang die optimalen Bedingungen bei der intensivmedizinischen Behandlung herauszuholen." Auf eine hohe Qualität lege die Krankenhausleitung einen besonderen Wert und dafür sei die Einrichtung auch über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt, erzählt Peters.

Beide Ärzte sind mit Südoldenburg verbunden

Aus diesen Gründen seien auch Moormann und Reinke die richtigen Kandidaten für die Chefarztpositionen gewesen, berichtet Geschäftsführerin Claudia Conrad. "Ihre vorgestellten Konzepte und Überlegungen haben uns überzeugt." Ein besonders ausschlaggebender Grund sei aber der Wille gewesen, unbedingt am Dammer Krankenhaus arbeiten zu wollen, berichtet Conrad.

Beide Ärzte sind in Südoldenburg zu Hause und mit der Region eng verbunden. Moormann lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Damme und arbeitet bereits seit über 3 Jahren als Oberarzt am St.-Elisabeth-Krankenhaus. Auch Reinke kommt gebürtig aus Vechta und lebt dort mit seiner Frau. Obwohl beide für das Studium das Oldenburger Münsterland verlassen haben, sei es für sie immer ein Ziel gewesen, einmal in und für die Heimat arbeiten zu können.

Das Ärzte-Duo sieht sich gewappnet für die neuen Aufgaben und Herausforderungen und freut sich auf mehr Verantwortung sowie eine gute Zusammenarbeit.

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