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Molberger Kirchengemeinde bekundet Solidarität mit der Ukraine

Pastor Uwe Börner will ein dauerhaftes Zeichen setzen, das nicht nur für zwei, drei Tage sichtbar ist. Er lädt dazu ein, in der Molberger und Peheimer Kirche Friedenslichter zu entzünden.

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"Friedenslicht aus Betlehem": Pastor Uwe Börner lädt dazu ein, in der Molberger und Peheimer Kirche Kerzen als Zeichen der Solidarität zur Ukraine zu entzünden.   Symbolbild: dpa

"Friedenslicht aus Betlehem": Pastor Uwe Börner lädt dazu ein, in der Molberger und Peheimer Kirche Kerzen als Zeichen der Solidarität zur Ukraine zu entzünden.   Symbolbild: dpa

Ein Zeichen der Solidarität, ein Zeichen des stillen Protests, ein Zeichen des Glaubens, dass die Demokratie eines jeden Landes wertgeschätzt wird: "Mit großer Bestürzung haben wir aus den Medien erfahren, dass die russische Armee widerrechtlich in die Ukraine einmarschiert ist. Es ist wieder Krieg in Europa, was sich kaum jemand hätte vorstellen können. Auf der einen Seite steht man machtlos dieser Gewalt gegenüber, auf der anderen Seite will man dieses Unrecht nicht akzeptieren", sagt Molbergens Pastor Uwe Börner. Schon vor der Invasion ist in der Molberger Pfarrgemeinde in den Gottesdiensten der vergangenen Wochen um Frieden und Einsicht gebetet worden. Jetzt sollen die Solidaritätsbekundungen intensiviert werden. 

Als Zeichen der Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk und mit der Bitte um Frieden steht in den beiden Kirchen von St. Anna Peheim und St. Johannes Baptist Molbergen das Friedenslicht von Bethlehem. "Aus Solidarität kann jeder der will, eine Kerze entzünden, und dies nicht nur an diesem Wochenende, sondern auch in Zukunft, denn er friedliche Protest wird länger gehen müssen. Auch außerhalb der Gottesdienste kann man gerne ein Licht mit der Bitte um Frieden entzünden", erklärt Börner und ergänzt: „Als Mensch und Pastor glaube ich, dass keiner freiwillig auf beiden Seiten in den Krieg ziehen und sinnlos unschuldiges Blut vergießen will. Ein solcher Unrechtskrieg hat nur Verlierer. Wir müssen unsere ganze Energie und Tatkraft für den Frieden in der Welt und Europa einsetzen." 

Während der eine das Bedürfnis habe, zu beten, sei es für andere der richtige Weg, ein Licht zu entzünden. Wir wollen diesen Menschen den Raum dafür geben. „Sicherlich werden auch unsere Kindergärten den Weg in die Kirchen finden, um gemeinsam Kerzen anzuzünden“, ist sich der Pastor sicher. "Unsere Erfahrung ist, dass solche Aktionen eine große Verbundenheit im gemeinsamen Anliegen um den Erhalt von Frieden entstehen lassen und eine besondere Kraft entfalten können.“

Bereits am Freitag wird in der Abendmesse für Frieden und für die Opfer von Terror und Gewalt gebetet. Auch in den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag wird es inhaltlich um den Wunsch und die Bitte nach Frieden gehen. 

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