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Molberger Kinder schaffen Bilder aus Masken

Unter dem Motto "Corona – mehr als die Maske in unserem Gesicht" schaffen 41 Kinder in der Molberger Sommerakademie Kunstwerke über ihre Erfahrungen in der Pandemie.

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Kreative Köpfe: Einige der 41 Kinder präsentierten Molbergens Bürgermeister Witali Bastian (links) ihre Werke. Foto: Landwehr

Kreative Köpfe: Einige der 41 Kinder präsentierten Molbergens Bürgermeister Witali Bastian (links) ihre Werke. Foto: Landwehr

"Corona – mehr als die Maske in unserem Gesicht" haben sich die Teilnehmer der 12. Molberger Sommerakademie um den ukrainischen Künstler Ivan Hutsul als Thema gegeben und dazu erstaunliche Werke produziert. 

Erneut schufen die Künstler in Gemeinschaftsarbeit großflächige Werke. Bei dem Werk, das demnächst in den Räumen des DRK hängt, wurden Corona-Masken auf eine Leinwand geklebt, jede Maske mit einer Blume bemalt. "Jedes Kind hat eine eigene Blume selbstständig gemalt", betonte Ivan Hutsul. Bei dem Werk für die Gemeinde wurden ebenfalls auf Masken bekannte örtliche Gebäude um das Molberger Wappen herum gemalt. So sieht man dort die Molberger und Peheimer Kirchen, den Dorfpark, das Rathaus oder das Jugendzentrum. "Ich wusste gar nicht, dass man auf solchen Masken malen kann", staunte Sara Wagner, Leiterin der DRK-Beratungsstelle Molbergen. Auch Bürgermeister Witali Bastian wunderte sich. "Man erkennt die Masken tatsächlich erst, wenn man nah herangeht und genau hinsieht."

Erstmals fand die Sommerakademie nicht mehr in Kooperation mit dem Heimatverein der Deutschen aus Russland, der sich inzwischen aufgelöst hat, statt, sondern in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz – auch wenn Nadja Kurz, ehemalige Geschäftsführerin des Heimatvereins, weiterhin als guter Geist über der Veranstaltung schwebte.

Die Kinder wurden vom Bürgermeister belohnt

"Ich freue mich, dass die Kinder 2 Wochen künstlerisch tätig sein konnten und Bilder zum Thema Corona und ihre Wahrnehmung zu dem Thema gestalten konnten", freute sich der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Cloppenburg, Bernhard Möller. Auch Bürgermeister Witali Bastian lobte das Engagement des DRK und die Kreativität der Kunstschaffenden. Für die kleinen Künstler hatte Bastian in der Molberger Eisdiele eine Überraschung parat.

Nadja Kurz, die auch diese Sommerakademie begleitet hatte, lobte den ukrainischen Künstler Ivan Hutsul, der nun zum 12. Mal diese Sommerakademie leitete. "Ivan Hutsul hat immer wieder tolle Ideen. Er hat 2 Wochen mit den Kindern gearbeitet. Es sind wieder großartige Werke entstanden", so Kurz, die sich beim Jugendtreff, in dessen Räumen die Abschlussveranstaltung stattfand, bedankte.

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