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Molbergen investiert in Schulen statt in Rathaus

Die Grundschule in Peheim braucht eine Mensa. Außerdem verzögert sich der Umzug der Gemeindeverwaltung in die ehemalige OLB-Filiale

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Braucht eine Mensa: die Grundschule in Peheim. Foto: Kaiser

Braucht eine Mensa: die Grundschule in Peheim. Foto: Kaiser

Der Umzug eines Teils der Molberger Gemeindeverwaltung in die ehemalige OLB-Filiale an der Cloppenburger Straße verzögert sich. Die bestellten Möbel können nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt geliefert werden, erklärt Bürgermeister Witali Bastian.

Eigentlich sollten das Meldeamt und die Wohngeldabteilung der Verwaltung Anfang November in das ehemalige Bankgebäude einziehen. Wie lange es jetzt dauern wird, kann Bastian noch nicht sagen. „Ich hoffe, dass wir noch dieses Jahr Einweihung feiern können“, sagt das Gemeindeoberhaupt.

In das ehemalige OLB-Gebäude an der Cloppenburger Straße ziehen Teile der Molberger Gemeindeverwaltung ein. Foto: KaiserIn das ehemalige OLB-Gebäude an der Cloppenburger Straße ziehen Teile der Molberger Gemeindeverwaltung ein. Foto: Kaiser

Die Gemeinde hat das Gebäude für zunächst 5 Jahre gemietet, besitzt aber eine Option auf Verlängerung. Eigentlich war schon seit Jahren der Neubau eines Rathauses im Gespräch, denn in dem Gebäude an der Cloppenburger Straße 22 ist es zu eng geworden. Aber die derzeitige Finanzlage der Kommune lasse eine so große Investition nicht zu, sagt Bastian. Zuerst seien andere, dringendere Aufgaben zu erledigen. Deshalb sei man von den Neubauplänen abgerückt und habe die Gelegenheit genutzt, das ganz in der Nähe befindlich ehemalige OLB-Gebäude zu mieten.

Als eine der dringenderen Aufgaben nennt Bastian die Grundschule in Peheim. Dort sei der Ganztagsbedarf eingetreten, was bedeutet, dass eine Mensa her muss. Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Bastian führt zwei Varianten auf: „Entweder wird die alte Lehrerwohnung zu  einer Mensa gemacht oder es gibt einen Neubau“, sagt er. Zurzeit seien die Kinder mittags in der Turnhalle beim SV Peheim untergekommen. Aber das könne nur eine Übergangslösung sein.

Schule und Kita kosten Millionen

Eine weitere große Investition stehe an der Grundschule unmittelbar bevor. Dort soll möglichst ab Anfang kommenden Jahres ein Anbau entstehen. Den Bauantrag dafür hat der Bürgermeister vor wenigen Tagen unterschrieben. Etwa 420 Kinder besuchen die im Landkreis Cloppenburg größte Grundschule. Geschaffen werden soll der Anbau hinter dem Gebäudeflügel an der Dwergter Straße. Die Kosten liegen bei rund 2,7 Millionen Euro.

Weitere größere Ausgaben stünden zudem in den Bereichen Kindergärten und Straßenbau an, so Bastian. Allein der Bau einer Kindertagesstätte mit vier Kindergarten- und zwei Krippenregelgruppen, die Kita „Schifflein Christi“, wird voraussichtlich 4,5 Millionen Euro kosten.

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