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Mobiler Pflegedienst bietet Mithilfe beim Impfen an

Neue Corona-Regeln sorgen für Fragen und viel Unverständnis in der häuslichen Pflege. Die Regeln seien unklar formuliert, der geforderte Testaufwand zu hoch. Die Dienstanbieter fordern mehr Gehör.

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Mobile Pflegekräfte haben auch mit ungeimpften Patienten und Angehörigen zu tun. Sie wollen die Impf-Spritze setzen dürfen. Symbolfoto: M. Niehues

Mobile Pflegekräfte haben auch mit ungeimpften Patienten und Angehörigen zu tun. Sie wollen die Impf-Spritze setzen dürfen. Symbolfoto: M. Niehues

Das Unverständnis über die neuen Corona-Regeln lässt sich kaum deutlicher ausdrücken: "Das ist mit der heißen Nadel gestrickt. Die ambulante Pflege ist kein Infektionstreiber", sagt Stefan Taphorn. Er leitet die ambulante Pflege der St.-Hedwig-Stiftung in Vechta. Die neuesten Vorgaben sehen vor, dass das pflegende Fachpersonal wieder ständig getestet werden muss. "Den Aufwand, den wir betreiben müssen, sehe ich persönlich als unverhältnismäßig an", sagt er. So würden im Hedwigstift mit den verschiedenen Häusern im Nordkreis Vechta, zu denen auch die stationäre Pflege gehört, pro Monat mehr als 9000 Tests anfallen. Dabei, so betont Taphorn, habe es in den letzten zwei Jahren bei der mobilen Pflege nicht einen Infektionsfall gegeben – weder bei Mitarbeitern, noch bei Patienten.

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