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Mit Sekt und Fingerfood: Spielsachen kaufen beim Late-Night-Flohmarkt

Die eine Hand sucht nach Schnäppchen, die andere hält das Sektglas oder schiebt Canapes in den Mund: So in etwa läuft der Late-Night-Flohmarkt des Fördervereins der Kita St. Peter und Paul Garrel ab.

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Schnäppchen: Gut erhaltene Spielsachen werden auf dem Late-Night-Flohmarkt verkauft. Foto: Hoff

Schnäppchen: Gut erhaltene Spielsachen werden auf dem Late-Night-Flohmarkt verkauft. Foto: Hoff

Eine nicht enden wollende To-do-Liste, Freizeittermine und so weiter: Willkommen im Alltagsstress vieler Eltern. Meist stehen so viel mehr Aufgaben an, als der Tag Stunden hat. Und dann schleicht sich auch noch langsam das Weihnachtsfest an. Die Geschenke für den Nachwuchs müssen besorgt werden, am besten zu einem Schnäppchenpreis, denn die durch den Ukraine-Krieg hervorgerufene Energiekrise und die damit verbundene Inflation sorgen dafür, dass am Ende des Monats nur noch wenig Geld im Portemonnaie ist. Doch wann soll man das alles noch erledigen? Der Förderverein der Garreler Kita St. Peter und Paul hat da eine Lösung.

Er lädt für den 4. November (Freitag) zum Late-Night-Flohmarkt ein. Von 19 bis 21 Uhr stehen die Türen der Einrichtung in der St.-Johannes-Straße offen, verkauft werden unter anderem gebrauchtes Spielzeug, Bücher, Hörspiele, Tonie-Figuren oder auch diverses Baby-Spielzeug. Was es nicht gibt? Kleidung. Verkäufer und Verkäuferinnen mieten für 10 Euro einen Tisch und können hierauf dann ihre Sachen anbieten, noch sind einzelne Tische zu vergeben (Anmeldung per Mail an foerderverein_peterundpaul@gmx.de). „Viele Eltern haben nun seit 2 Jahren keine Kindersachen mehr verkaufen können – es hat sich also viel angesammelt. Wir sind daher sehr froh, dass wir nun endlich wieder einen Flohmarkt anbieten können“, sagt Karin Looschen, Vorsitzende des Fördervereins. 

Besucher werden mit Sekt und Fingerfood verwöhnt

Damit die Eltern den Flohmarkt-Besuch aber nicht als Pflichtaufgabe oder Alltagsstress empfinden, hat sich der Förderverein ein besonderes Konzept ausgedacht. "Wir wollen den Mamas und Papas oder auch den Omas und Opas einen schönen Abend bereiten, weswegen es einen kleinen Sektempfang geben wird, und die Besucher dürfen sich auf leckeres Fingerfood freuen, das sie zwischendurch beim Stöbern und Feilschen wegnaschen können", berichtet Looschen. Serviert werden etwa Datteln im Speckmantel, Tomate-Mozzarella-Sticks, kleine Mini-Pizzen, Hackbällchen und vieles mehr. "Weil wir auch Essen und Trinken anbieten, kostet der Eintritt 2 Euro", erklärt Looschen und ergänzt:  "Die Einnahmen der Tischmieten und des Eintritts gehen an den Förderverein und kommen damit den Kindern der Kita zugute."

Den Förderverein gibt es mittlerweile seit 12 Jahren, er unterstützt die Kita, wenn der Einrichtung finanzielle Mittel fehlen, etwa wenn neue Spiel- und Bastelmaterialien angeschafft werden müssen, oder wenn Feste, Ausflüge und Exkursionen durchgeführt werden. So konnten schon Bollerwagen, Turtle-Busse, Schaumstoffklötze, Experimentiermaterialien für den Forscherraum und Fahrzeuge finanziert oder eine Theaterfahrt ermöglicht werden. 

Corona hat auch beim Förderverein Spuren hinterlassen

Doch auch an dem Förderverein ist Corona nicht spurlos vorbeigegangen. Während früher mehrere Aktionen im Jahr, wie etwa ein Flohmarkt, veranstaltet werden konnten, war dies in den letzten 2 Jahren nicht möglich. Auch die Anzahl der Mitglieder ist deutlich zurückgegangen, da einige Kinder aus der Einrichtung „herauswuchsen“ und sich die Gewinnung neuer Mitglieder in der Pandemie durch die fehlende Sichtbarkeit des Fördervereins deutlich schwieriger gestaltete.

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