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Mit QR-Code: Cloppenburg digital erkunden

23 Gedenktafeln wurden im Stadtgebiet aufgehängt, sie sollen Geschichte erlebbar machen. Das Projekt wurde federführend vom Science Shop der Universität Vechta koordiniert.

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Gedenktafel enthüllt: Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese, Dorothee Peus von der Königs-Apotheke und Heimatverein-Vorsitzender Bernd Tabeling (von links). Foto: Hermes

Gedenktafel enthüllt: Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese, Dorothee Peus von der Königs-Apotheke und Heimatverein-Vorsitzender Bernd Tabeling (von links). Foto: Hermes

Die nächste Tafel für die digitale Stadttour in Cloppenburg haben die Stadtverwaltung, der Heimatverein und die Universität Vechta gemeinsam in der Stadtmitte aufgehängt. An der Königs-Apotheke können Interessierte nun die Geschichte des 1799 gegründeten Unternehmens erfahren.

In Kurzform steht diese auf der Gedenktafel, zudem ist ein QR-Code zu finden, der auf die Internetseite www.kultour-clp.de führt. "Wir wollen unter anderem so auch junge Menschen weiter für die Stadtgeschichte begeistern", erklärte Heimatverein-Vorsitzender Bernd Tabeling bei der Enthüllung.

Federführend bei der Aktion war der Science Shop Vechta/ Cloppenburg von der Universität Vechta, es ist die 23. Gedenktafel, die im Stadtgebiet verteilt zu finden ist. "Wichtig war uns ein kostenloses und einfach zugängliches Angebot", erklärte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katrin Hedemann.

Verschiedene Touren sind möglich

Man könne sich verschiedene Touren zusammenstellen, je nach Interesse oder Zielgruppe. Zudem wird mit einem Quiz ein interaktives Element angeboten. „Wir möchten Wissenschaft und Gesellschaft verbinden", sagte Hedemann. Im Aufbau habe es eine gute Zusammenarbeit unter anderem mit Heimatverein, Heimatbund, Stadtverwaltung und zahlreichen Bürgern gegeben. Viele Texte, Bilder und Hinweise seien eingegangen.

Die Anlaufpunkte der Tour wurden von Beteiligten selbst ausgewählt und stellen ortshistorische, architektonische, geographische oder kulturelle Aspekte des Heimatortes vor. Langfristig soll die digitale Stadtführung selbstständig weiter genutzt, aktualisiert und um zusätzliche Inhalte ergänzt werden. Texte und Audiobeiträge zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es auf Hochdeutsch, Plattdeutsch und zum Teil auf Niederländisch. 

Foto: HermesFoto: Hermes

„Wir sind froh über das Projekt und dass wir auf modernem Weg die Stadtgeschichte zeigen können", erklärte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese. Er freute sich ebenfalls über die Platzierung an der Königs-Apotheke: „Eine Familiengeschichte wird hier fortgeführt. Wie der Hinweistafel zu entnehmen ist, wird die Apotheke in achter Generation 

Gefördert wird das Projekt durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) durch die Fördermaßnahme „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“.

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