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Mit dem Malerbetrieb Tiemerding krisensicher in die Zukunft gehen

Dem Dinklager Unternehmen ist es ein Anliegen, die Wertschätzung des Handwerks zu erhöhen. Und entsprechend handelt es auch.

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Der Malerbetrieb Tiemerding zahlt den Mitarbeitern ab Anfang 2023 10 Prozent mehr auf den bestehenden Lohn. Foto: Timo Lutz Werbefotografie

Der Malerbetrieb Tiemerding zahlt den Mitarbeitern ab Anfang 2023 10 Prozent mehr auf den bestehenden Lohn. Foto: Timo Lutz Werbefotografie

Das Wort Fachkräftemangel ist inzwischen so oft benutzt, dass es so recht kaum noch einer hören kann - und doch ist es beim Malerbetrieb Tiemerding im Moment wieder hoch aktuell. Im April 2022 ist der letzte Tarifvertrag abgelaufen. Seitdem hat es mehrere Verhandlungsrunden gegeben, die alle kläglich gescheitert sind.

Jetzt wurde ein „mit viel Fingerspitzengefühl ausgehandelter Kompromiss“ vorgelegt, der unter anderem deutlich zeigt, warum gerade im Malergewerk der Fachkräftemangel so besonders hoch ist und nur wenig Nachwuchs Interesse am Malerberuf hat.

Der Ecklohn soll um 5 Prozent gesteigert werden und von dem Inflationsausgleich soll es nur 600 Euro geben. Das bringt Andreas Tiemerding mal wieder auf die sprichwörtliche Palme. Seit vielen Jahren ist es ihm schon ein persönliches Anliegen, die Wertschätzung seines Handwerkes zu erhöhen. Solche Abschlüsse führen nicht dazu, alle anderen Tarifabschlüsse, auch im Handwerk, sind höher.

Daher hat er, wie schon so oft, beschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen und die Bedingungen für seine Gesellen/innen so weit wie möglich zu verbessern - egal, was der Tarifvertrag sagt. „Wir werden ab  Januar 2023 unseren Mitarbeitern 10 Prozent mehr auf den bestehenden Lohn zahlen und bis 2024 auch den vollen Inflationsausgleich“, so der Original-Ton von Andreas Tiemerding.

Dass dem Baugewerbe schwierige Zeiten durch die unsichere Entwicklung des Marktes bevorstehen, hält ihn nicht davon ab. „Im Gegenteil, wir suchen noch zwei bis drei Gesellen zur Vergrößerung unseres Teams und wollen einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten. Wir bieten unseren Teams jeweils ein eigenes voll ausgestattetes Fahrzeug sowie Gleitzeit und ab Freitagsmittags haben unsere Mitarbeiter frei. Bisher sind wir alle Sonderzuwendungen wie Coronaprämie oder jetzt Inflationsausgleich mitgegangen und wollen das auch in Zukunft so halten. Durch unsere vielen Eigenprodukte und die individuellen Ideen in der Kundenberatung ist die Arbeit nie langweilig, weil sehr abwechslungsreich. Das Wichtigste ist aber, das wir bereits ein geiles, tolles Team haben, in dem es wirklich Spaß macht mitzuwirken.“

Andreas Tiemerding und sein Team würden sich freuen, wenn sich der eine oder andere angesprochen fühlt und „sich bei uns bewirbt, gern würden wir auch wieder weibliche Verstärkung in unserem Team begrüßen und eine Azubistelle für 2023 ist auch noch frei“.

Mehr Infos zu diesen und anderen Unternehmen gibt es unter www.made-in-dinklage.de.

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