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Mit dem Fahrrad durch die Friesoyther Kanaldörfer

Im Rahmen der sozialen Dorfentwicklung hat Dorfmoderator Manfred Gröneweg jetzt einen ersten Entwurf für eine Fahrradrundtour von Edewechterdamm nach Schwaneburgermoor und zurück vorgestellt.

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Erster Entwurf: Über Radwege (lila) und an Straßen entlang (rot) führt die von Manfred Gröneweg entworfe Rundtour auf unterschiedlichen Strecken durch die Kanaldörfer. Grafik: Gröneweg/openStreetmap

Erster Entwurf: Über Radwege (lila) und an Straßen entlang (rot) führt die von Manfred Gröneweg entworfe Rundtour auf unterschiedlichen Strecken durch die Kanaldörfer. Grafik: Gröneweg/openStreetmap

Von den zahlreichen Projekten, die im Rahmen der sozialen Dorfentwicklung innerhalb der Kanaldörfer diskutiert werden, hatte die überörtliche Fahrradrundtour zuletzt die größten Entwicklungsschritte gemacht. Beim jüngsten Treffen der Friesoyther Kanaldörfer stellte Dorfmoderator Manfred Gröneweg einen ersten Entwurf vor.

Die Route, so Gröneweg, solle landschaftlich reizvoll, naturverträglich und gut befahrbar sein. Zudem sollten wichtige Standorte wie etwa Parkplätze, Spielplätze oder dörfliche Treffpunkte an der Route liegen. "Vor allem aber wollen wir alle Kanaldörfer in dieser Route zusammenpacken", betont er. "Auch deshalb muss sie so angelegt sein, dass man an vielen unterschiedlichen Ecken starten kann."

Große Runde ist gut 40 Kilometer lang

Der erste Entwurf der Tour führt auf gut 40 Kilometern von Edewechterdamm beidseits des Küstenkanals und über den Langemoors- und den Taubenweg an den Elisabethfehnkanal und nach Kamperfehn. Von dort geht es nach Schwaneburgermoor und über Ikenbrügge sowie durch das Ahrensdorfer Moor zurück nach Edewechterdamm.

Der Rundkurs ist so angelegt, dass durch diverse Variationen unterschiedliche Streckenlängen möglich sind. "Ich bin die Teilstrecken schon abgefahren", sagt Gröneweg. "Das meiste ist wirklich gut zu fahren, nur durch das Ahrensdorfer Moor führt eher ein Fuß- als ein Radweg." Genau dort allerdings sei es landschaftlich besonders reizvoll, zudem könne man Rehe, Hasen und Kraniche beobachten.

Tour soll erweitert werden und die Dorfregion Friesoythe Süd integrieren

Neben einer exakten Ausarbeitung seien für die Realisierung der Fahrrad-Rundtour in erster Linie Weg- und Hinweisschilder nötig, erläutert Gröneweg. Dabei sollten auch– beispielsweise über QR-Codes – Informationen zu den Örtlichkeiten selbst, aber auch Hinweise zu Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten sowie zu interessanten Punkten wie etwa Museen oder Sehenswürdigkeiten aufgenommen werden.

In einem weiteren Schritt soll die Tour von Schwaneburgermoor aus Richtung Gehlenberg und dann durch die Dorfregion Friesoythe Süd fortgesetzt werden. "Ich finde es toll, dass Schwaneburgermoor jetzt auch in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen ist", sagt Gröneweg. Von dort sei es nicht weit nach Gehlenberg, sodass man die beiden Friesoyther Dorfregionen am Kanal und im Süden per Rad und auch inhaltlich miteinander verbinden könne. "Davon und von dem Ideenaustausch profitiert die gesamte Region", sagt er. "Besser als auf diese Weise lässt sich ein Gemeinschaftsgefühl nicht aufbauen."

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