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Ministerium warnt vor Betreten der Wälder in Niedersachsen

Erst gegen Ende der Woche werde das Ausmaß der Schäden abzuschätzen sein. Derzeit arbeiten die Försterinnen und Förster mit „Hochdruck daran, Straßen und Wege freischneiden zu lassen“.

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Symbolfoto: Archiv OM-Online

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Das Niedersächsische Forst- und Landwirtschaftsministerium warnt nach den Stürmen der vergangenen Tage vor dem Betreten von Wäldern. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, ist das Ausmaß der Sturmschäden noch nicht abzusehen. Förster würden sich nun ein erstes Bild von der Lage machen.

Besonders betroffen sind laut dem Ministerium das Tiefland sowie exponierte Mittelgebirgslagen im Solling, Harz und Weser-Leinebergland sowie im Osnabrücker Hügelland. Dort seien Bäume einzeln und in größeren Gruppen umgestürzt. "Dürre, Borkenkäfer und jetzt wieder Stürme – Niedersachsens Wälder kommen einfach nicht zur Ruhe", klagte Forstministerin Barbara Otte-Kinast (CDU). Aufgrund der noch unübersichtlichen Lage rät das Ministerium zur Vorsicht und warnt davor, die Wälder zu betreten. Es bestehe weiterhin Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste.

Derzeit arbeiten die Försterinnen und Förster mit "Hochdruck daran, Straßen und Wege freischneiden zu lassen", wie der Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten am Montag sagte. Das Schlimmste sei nun vorerst überstanden. Zahlreiche Bäume seien entwurzelt oder gebrochen und Baumkronen auseinandergebrochen. Erst gegen Ende der Woche werde das Ausmaß der Schäden abzuschätzen sein.

Unter anderem im Harz können sich die Forstarbeiter nur langsam einen Überblick verschaffen. "Auch für unsere Mitarbeiter ist es aktuell noch zu gefährlich in den Wäldern", sagte ein Sprecher des Nationalparks Harz am Montag. Es sei allerdings davon auszugehen, dass sämtliche Wanderwege im Harz von Sturmschäden betroffen seien. Er warnte zudem vor dem Besuch der Wälder: "Das ist lebensgefährlich."

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