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Mietshäuser sind im neuen Baugebiet in Barßelermoor unerwünscht

Im Gebiet an der Westmarkstraße rollen die Bagger an. Dort sollen in Kürze insgesamt 71 Wohngrundstücke vergeben werden.

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Hier werden bald Wohnhäuser entstehen: Die Vermessung der Grundstücksflächen nahmen Kai-Uwe Staiger (von links) vom Ingenieurbüro Addicks sowie Helwig Rösch von der Firma Henken aus Altenoythe vor. Foto: C. Passmann

Hier werden bald Wohnhäuser entstehen: Die Vermessung der Grundstücksflächen nahmen Kai-Uwe Staiger (von links) vom Ingenieurbüro Addicks sowie Helwig Rösch von der Firma Henken aus Altenoythe vor. Foto: C. Passmann

Die Pferde genießen das satte grüne Gras und die Landwirte haben den Grünschnitt eingefahren. Ein Bild, das sich in der Zukunft nicht mehr bieten wird. Auf einer Fläche von rund 9,5 Hektar an der Westmarkstraße werden schon bald, spätestens im Herbst, Wohnhäuser „aus der Erde schießen“. Dort entsteht das neue Baugebiet „Barßelermoor – südlich Westmarkstraße“. 71 Grundstücke sind für eine Wohnbebauung ausgewiesen. Den entsprechenden Bebauungs- und Flächennutzungsplan hat die Gemeinde Barßel auf den Weg gebracht. Wohngrundstücke zwischen 700 und 1.000 Quadratmetern sollen dort entstehen.

Verwirklicht wird das Projekt durch den privaten Vorhabenträger der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe. "Nach jahrelangen Vorplanungen werden die Bagger anrollen, um endlich mit den vorbereitenden Erschließungsmaßnahmen zu beginnen. Darauf haben schon viele Grundstücksinteressenten gewartet. Zunächst werden die beiden Erschließungsstraßen zur Westmarkstraße erstellt. Das Ingenieurbüro Addicks aus Oldenburg hat mittlerweile die entsprechende Grundstücksvermessung vorgenommen", sagt Karl-Heinz Looschen, der bei der Spar- und Darlehnskasse für die Vermarktung der Grundstücke zuständig ist. Noch sei kein Bauplatz verkauft. Aber die Liste der Kaufinteressenten sei schon jetzt lang.

Genauer Grundstückspreis steht noch nicht fest

"Wir werden jetzt alle Vorgemerkten anschreiben. Dabei gleichzeitig einige Fragen zum Bauvorhaben stellen. Die Gemeinde Barßel möchte gerne, dass die Grundstücke vordringlich an Selbstnutzer verkauft werden und nicht Mietshäuser entstehen. Darauf werden wir achten", so Looschen. Zum Grundstückspreis konnte er noch keine konkreten Angaben machen. Die Kostenkalkulation stehe, den Preis werde der Vorstand demnächst festlegen. Fest stehe jedoch schon, dass die Grundstücke in südlicher Lage wohl etwas teurer werden. Vielleicht um fünf Euro, meint Looschen.

Da mittlerweile die Preise für Baustoffe deutlich gestiegen sind, werden die Kosten für die Erschließung auch steigen. „Einige Firmen haben bereits eine Nachkalkulation eingereicht. Der Grundstückspreis wird dadurch aber nicht steigen“, sagt der Banker. Durchaus könne es aber sein, dass aufgrund der gestiegenen Baupreise Interessenten abspringen.

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