Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Michiko Mae erhält Wissenschaftspreis der Uni Vechta

Die Uni ehrt sie für ihre herausragende Forschung zur Gegenwartskultur in Japan und Deutschland. Der Wissenschaftspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von Hans Höffmann gestiftet.

Artikel teilen:
Glückwunsch: Professorin Dr. Michiko Mae (2. von links) bekommt von Hans Höffmann (links) den Wissenschaftspreis der Höffmann-Stiftung. Es gratulierten unter anderem die Präsidentin der Uni Vechta, Professorin Dr. Verena Pietzner, und Professor Dr. Egon Spiegel, der Vorsitzende der Jury. Foto: Esslinger

Glückwunsch: Professorin Dr. Michiko Mae (2. von links) bekommt von Hans Höffmann (links) den Wissenschaftspreis der Höffmann-Stiftung. Es gratulierten unter anderem die Präsidentin der Uni Vechta, Professorin Dr. Verena Pietzner, und Professor Dr. Egon Spiegel, der Vorsitzende der Jury. Foto: Esslinger

Dr. Dr. hc Michiko Mae, emeritierte Professorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, hat jetzt den Wissenschaftspreis der Höffmann-Stiftung von der Uni Vechta erhalten. Die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin wurde damit für ihre Forschung zur Gegenwartskultur in Japan und Deutschland ausgezeichnet.

Der Preis, den der Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann seit 2007 jährlich für außergewöhnliche Arbeit im Themenfeld „interkulturelle Kompetenz“ stiftet, ist mit 10.000 Euro dotiert. "Ihre herausragend sichtbaren Arbeiten erlauben einen genauen Blick auf beide Kulturen", begründete die Jury ihr Urteil.

Uni-Präsidentin Professorin Dr. Verena Pietzner zeigte sich in ihrer Begrüßung erfreut darüber, dass nach 2020 nun wieder ein Höffmann-Wissenschaftspreis überreicht werden konnte. In seinem Grußwort verwies der wissenschaftliche Leiter des Programms und Vorsitzende der Jury, Professor Dr. Egon Spiegel, darauf, dass die Ausschreibung des Preises weltweit verlaufen sei. Er dankte den Jurymitgliedern für die Auswahl der Preisträgerin. Der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Bernd Meerpohl, konnte von seiner Erfahrung in jüngeren Jahren und seinem mehrjährigen Leben in Japan berichten.

„Vor allem bin ich beeindruckt davon, welchen Stellenwert die interkulturelle Kompetenz an der Uni Vechta hat.“Professorin Dr. Michiko Mae

Die Laudatio hielt Professorin Dr. Heidemarie Winkel von der Universität Bielefeld. Sie bezeichnete Professorin Dr. Michiko Mae als eine herausragende Preisträgerin, die das kulturelle Leben in Deutschland und Japan wissenschaftlich aufgearbeitet habe.

In ihrem Vortrag ging die Preisträgerin auf ihr Thema vom nationalen Kulturverständnis zur transkulturellen Partizipationsgesellschaft ein: "Japan als Beispiel für eine Transkultur". "Vor allem bin ich beeindruckt davon, welchen Stellenwert die interkulturelle Kompetenz an der Uni Vechta hat", sagt Professorin Michiko Mae. "Und dass man mit dem Höffmann-Wissenschaftspreis über die Hochschule hinaus einen wichtigen Beitrag leistet zur Förderung und Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit in diesem, für die globalisierte und digitalisierte Welt so wichtigen Themen- und Aufgabenfeld."

Die Entscheidung der Jury, diesmal die Japan-Forschung zu berücksichtigen, habe sie besonders gefreut. "Ein wenig stolz" sei sie gewesen, als sie auf der Homepage der Universität Vechta die Berichte über die bisherigen Preisverleihungen gesehen habe und nun selbst zu den Preisträgern gehöre.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Michiko Mae erhält Wissenschaftspreis der Uni Vechta - OM online