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Mehrfamilienhaus an der Rüschendorfer Straße kann kommen

Das sogenannte "Pastorenhaus" in Damme soll Platz machen für einen Neubau. Was dessen Größe angeht, gibt es nun einen Kompromiss.

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Es wird abgerissen: Das alte Pastorenhaus soll Platz machen für ein Mehrfamilienhaus. Foto: Lammert

Es wird abgerissen: Das alte Pastorenhaus soll Platz machen für ein Mehrfamilienhaus. Foto: Lammert

Hinsichtlich des von der Sozialstation St. Elisabeth geplanten Mehrfamilienhauses an der Rüschendorfer Straße auf der Fläche mit dem sogenannten Pastorenhaus scheint die sprichwörtliche Kuh vom Eis zu sein. Die Stadtverwaltung, der Landkreis als für den Bauantrag zuständige Genehmigungsbehörde, die Sozialstation und das Stephanswerk Osnabrück, das das Gebäude geplant hat und errichten soll, haben sich nach deutlicher Kritik am ersten Gebäudeentwurf wegen der Größe des Hauses, der Grenzabstände und der Zahl der Wohnungen auf einen Kompromiss geeinigt.

Der ist offenbar auch im Sinne der Politik. Denn der Planungs- und Umweltausschuss empfahl bei seiner jüngsten Sitzung dem Rat, auf der Grundlage des neuen Planes das zuletzt versagte städtebauliche Einvernehmen nun doch zu erteilen.

Zuvor hatte Planungsamtsleiterin Kerstin Biestmann den überarbeiteten Entwurf vorgestellt. Nach diesem geht die Zahl der Wohnungen von 14 auf 12 zurück. Das Gebäude wird in der Breite etwa 7 Meter weniger und damit noch rund 30,65 Meter messen.

Die Grenzabstände werden nun eingehalten

Die Laubengänge werden kürzer, weil die Wohneinheiten an der Seite zur Rüschendorfer Straße größer werden. Da im Erdgeschoss eine zusätzliche Wohnung entsteht, wird die Unterfahrt mit den Stellplätzen und der Zufahrt zum Grundstück schmaler. Ferner wird der Gebäudekörper weiter von der Fahrbahn weg liegen als zunächst vorgesehen. Biestmann sagte, die Grenzabstände würden nun eingehalten.

Auf Nachfrage teilte sie weiter mit, die Sozialstation habe inzwischen die Anwohner der Rüschendorfer per Schreiben über das Vorhaben informiert. Nach der Vorstellung der Planung bei der vergangenen Planungsausschusssitzung hatten mehrere Anwohner moniert, die Bauherrin habe mit ihnen nicht über das Vorhaben geredet.

Mehrere Ausschussmitglieder signalisierten ihre Zustimmung zum Entwurf. "Es gibt deutliche Verbesserungen gegenüber dem ersten Entwurf", konstatierte Christdemokrat Alois Enneking.

Befürwortet hat der Ausschuss auch, den Bebauungsplan "Rottinghauser Straße III" zu ändern. Das soll es der Gewoba Vechta ermöglichen, auf einem 1231 Quadratmeter großen Grundstück an der Edelweißgasse ein Gebäude mit 6 Wohnungen zu errichten. Der zu schaffende Wohnraum soll kostengünstig sein, hieß es.

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