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Mehrere Schüler im Oldenburger Münsterland sind positiv getestet worden

Seit Beginn des Unterrichts sind mehrere Schüler im Oldenburger Münsterland positiv getestet worden – vor allem im Kreis Cloppenburg. Das ist das Ergebnis einer Anfrage von OM Online.

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Symbolfoto: dpa

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Erst am Montag haben sich die Gesundheitsminister der Länder auf eine neue Strategie verständigt, wie im Falle einer Corona-Infektion in einer Schulklasse künftig bundesweit einheitlich verfahren werden soll. Bislang reagierten die Behörden unterschiedlich. In Zukunft sollen nicht mehr automatisch ganze Schulklassen in Quarantäne geschickt werden.  In ganz Niedersachsen sind die Klassen nach Ende der Sommerferien außerdem mit täglichen Tests gestartet.

Das Ergebnis im Oldenburger Münsterland: Mehrere Schüler im Oldenburger Münsterland sind positiv getestet worden. Das ergibt eine Anfrage von OM Online an die Kreisverwaltungen in Cloppenburg und Vechta. 

Wie Kreissprecher Frank Beumker berichtet, habe es vom 2. bis 7. September kreisweit 115 registrierte Corona-Fälle gegeben. "Davon waren 34 Personen unter 18 Jahre, zwei 18 Jahre und 79 über 18 Jahre", erklärt Beumker. Er erklärt auch, wie das Cloppenburger Gesundheitsamt im Falle eines positiven Testergebnisses an den Schulen im Landkreis bislang verfahren ist.

Mitschüler haben Zutrittsverbote bekommen

Sollte bei einem Schüler durch den sogenannten Laienselbsttest der Verdacht auf eine Infektionen bestehen, so wird jedem Mitschüler seiner Kohorte (also Klasse oder Lerngruppe) der Zutritt zum Schulgelände untersagt. Dieses Verbot gilt solange, bis diese Mitschüler durch einen weiteren Selbsttest ein negatives Ergebnis vorweisen können.

Dem Schüler, bei dem durch den Selbsttest der Verdacht auf eine Infektion besteht, wird ein Abstrich für einen PCR-Test genommen. Sollte sich dieser den Verdacht bestätigen, gilt ebenfalls ein Zutrittsverbot der Mitschüler - "bis zum Vorliegen eines eigenen negativen Testergebnisses", erklärt Beumker. Durch die Routinetestung oder entsprechende anlassbezogene Tests in der Schule könne dieser Nachweis  erfüllt werden, erklärt der Kreissprecher und ergänzt: "Dieses Zutrittsverbot gilt nicht für geimpfte oder genesene Schüler."

Mit Blick auf die Vereinbarungen, die die Gesundheitsminister der Länder am Montag getroffen haben, erklärt Beumker, dass das Cloppenburger Gesundheitsamt noch auf konkrete Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums warte.

Nur 2 Corona-Fälle an Schulen im Landkreis Vechta

Im Landkreis Vechta gab es seit Ende der Sommerferien hingegen nur 2 Corona-Fälle. "Betroffen sind jeweils die Von-Galen-Schule in Lohne sowie die Georg-Kerschensteiner-Schule in Holdorf", berichtet Kreissprecherin Laura Niemann gegenüber OM Online.

In diesen beiden Fällen reagierte das Vechtaer Gesundheitsamt anders als im Landkreis Cloppenburg. "Im Falle einer Corona-Infektion wird derzeit nur für die engsten Kontaktpersonen vom Gesundheitsamt die Quarantäne angeordnet", berichtet Niemann. Begründet wird dieser Schritt damit, dass in den Klassenräumen die Maskenpflicht gilt und außerdem - wie vom Land Niedersachsen angeordnet - täglich getestet werde. Von den Quarantäne-Anordnungen sind auch im Kreis Vechta die nachweislich geimpften und genesenen Mitschüler ausgenommen.

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