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Mehr Platz in Garrel fürs Wohnen und Fußballspielen

Der Plaungsausschuss hat sich für die Ausweisung neuer Baugebiete in Falkenberg und Varrelbusch ausgesprochen. In Garrel-Ort sollen 2 Fußballfelder gebaut werden.

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Traum vom Eigenheim: Bauplätze in Garrel sind gefragt.   Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa

Traum vom Eigenheim: Bauplätze in Garrel sind gefragt.   Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa

In Garrel stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Der Planungs-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltausschuss hat sich in seiner Sitzung am Montag einstimmig für die Ausweisung neuer Bauplätze in den Ortschaften Falkenberg und Varrelbusch ausgesprochen. In Falkenberg soll ein Neubaugebiet am Hohen Weg und in Varrelbusch an der Grünen Höhe entstehen.

Wie Bürgermeister Thomas Höffmann auf Nachfrage sagte, sind jeweils Bauplätze in ausreichender Anzahl geplant. "Man muss das aber auch über mehrere Jahre sehen", betonte er. Es sei ratsam, 2, höchstens 3 Bauabschnitte freizugeben, um eine sozialverträgliche Dorfentwicklung zu ermöglichen, die die örtliche Infrastruktur, wie Schule und Kindergarten, nicht überlaste. Andernfalls könnten die Dörfer diesen Zuwachs nicht aufnehmen. Dass nun wieder Bauland geschaffen werde, sei auf jeden Fall "ein Glücksfall für beide Ortschaften", so Höffmann. 

Auch in Garrel-Ort kann sich etwas tun. Denn an der Von-Galen-Straße sollen die Flächen nördlich des Schul-und Sportzentrums und östlich des Rathauses  für die weitere Wohnbau-und Sportentwicklung der Gemeinde erschlossen werden. Aufgrund des hohen Bedarfs an Sportplätzen für den Bereich Fußball und durch die Überplanung eines Sportplatzes für den neuen Busbahnhof am Schulzentrum beabsichtigt die Gemeinde, auf der Fläche nördlich der Straße Am Sportplatz und westlich der Marienstraße 2 Fußballplätze auszuweisen.

Investor will Quartier an Von-Galen-Straße entwickeln

Nördlich dieser neuen Fußballfelder sollen durch einen Tausch mit dem derzeitigen Eigentümer der Flächen diese für die Wohnbauentwicklung als Wohnbaufläche ausgewiesen werden. Laut Verwaltung wird der Eigentümer die Planung übernehmen und die Von-Galen-Straße in östliche Richtung verlängern und mit einem Wendehammer abschließen. Richtung Hauptstraße soll ein Mehrparteienhaus mit maximal 6 Wohneinheiten entstehen, im nördlichen Planungsgebiet an der Straße Möhlenkamp in Höhe des Altenwohnheims zudem mehrere Gebäude für betreutes Wohnen. Für die restliche Fläche sind Einfamilienhäuser mit maximal 2 Wohneinheiten und Reihenhäuser mit maximal einer Wohneinheit geplant. Der Ausschuss empfahl das Vorhaben mehrheitlich dem nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss zum Beschluss.

Die Planung der Fußballfelder beziffert die Verwaltung mit rund 25.000 Euro. Zu den Baukosten lägen noch keine Informationen vor, so Höffmann.

Bebauungspläne sollen auf den Prüfstand

Um die weitere Entwicklung der Ortschaft Varrelbusch besser steuern zu können, hat der Ausschuss der Verwaltung empfohlen, Vorschläge für eine umfassende Überplanung des Ortes zu erarbeiten. Hintergrund ist ein gemeinsamer Antrag der örtlichen Ratsmitglieder, der Dorfgemeinschaft sowie des Bezirksvorstehers, die laut Verwaltung "eine dem Ort nicht verträgliche Innenverdichtung" befürchten. Dabei geht es um das Schließen von Baulücken und den Abriss von Bestandsgebäuden, denen dann die Neuerrichtung von größeren Gebäuden folgen könnte. 

Laut Verwaltung handelt es sich in Varrelbusch bei den überwiegenden rechtskräftigen Bebauungsplänen um ältere Pläne, die noch eine höhere Versiegelung sowie die Teilung von Grundstücken zulassen. Deshalb sei es empfehlenswert, den gesamten Ort Varrelbusch in Bezug auf die bauleitplanerischen Festsetzungen zu überprüfen. Ziel können dann gegebenenfalls einheitliche ortsverträgliche Festsetzungen sein. Wie Bürgermeister Thomas Höffmann sagte, seien eventuell auch in den anderen Garreler Ortschaften die Bebauungspläne anzupassen. "Im Grunde müsste man nach und nach jedes Dorf anpacken."

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