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Mehr Platz im Haus St. Benedikt in Visbek

Die Baumaßnahmen am Senioren- und Pflegeheim an der Ahlhorner Straße sind nun abgeschlossen. Bewohner und Personal können sich über eine verbesserte Wohn- wie auch Arbeitssituation freuen.

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Freuen sich über den Abschluss der Baumaßnahmen: (von links) Elisabeth Willenborg (Pflegedienstleitung Haus St. Benedikt), Cornelia Ostendorf (Geschäftsführung Haus St. Benedikt) und Bernd Mekelnborg (Sozialstation Nordkreis Vechta, Fachbereichsleiter Visbek). Foto: St. Benedikt Haus Visbek

Freuen sich über den Abschluss der Baumaßnahmen: (von links) Elisabeth Willenborg (Pflegedienstleitung Haus St. Benedikt), Cornelia Ostendorf (Geschäftsführung Haus St. Benedikt) und Bernd Mekelnborg (Sozialstation Nordkreis Vechta, Fachbereichsleiter Visbek). Foto: St. Benedikt Haus Visbek

Der Bedarf ist groß, die Zimmer sind begrenzt: Freie Plätze sind in Senioren- und Pflegeheimen begehrt. Auch in Visbek ist die Nachfrage an Pflegeplätzen weiterhin hoch, wie Cornelia Ostendorf, Geschäftsführerin des Hauses St. Benedikt, wissen lässt. Deshalb scheint es als logische Schlussfolgerung, dass die Pflegeeinrichtung an der Ahlhorner Straße von vorher 44 auf nun insgesamt 53 Wohnplätze erweitert wurde. Im Fokus stand dabei die bauliche Anpassung an das Hausgemeinschaftskonzept sowie die bessere Versorgung demenziell erkrankter Personen.

Baumaßnahmen im laufenden Betrieb umgesetzt

Seitdem im März des vergangenen Jahres die ersten Baumaßnahmen begonnen haben, hat sich einiges im Haus St. Benedikt getan. Nach der Fertigstellung des Außenbereichs im Sommer 2021 begannen danach die Arbeiten im Inneren des Senioren- und Pflegeheims.

Der Betrieb sei während der gesamten Bauphase mit leichten Einschränkungen weitergelaufen, wie Pflegedienstleiterin Elisabeth Willenborg erklärt: "Das war schon eine große Herausforderung im laufenden Betrieb. Nun sind wir aber froh, dass die Maßnahmen abgeschlossen sind und die Bewohner wieder ein ruhigeres Umfeld haben." Besonderer Dank gelte außerdem dem Förderverein des Hauses St. Benedikt, der bei dem Erreichen der Zielsetzung einer verbesserten Wohnsituation einen erheblichen Beitrag geleistet habe, betont Ostendorf.

Neue Gemeinschaftsräume, Akustikdecke und ein Rundlauf

Die bestehenden Zimmer sind weitestgehend unverändert geblieben. Stattdessen wurden insgesamt 9 neue Zimmer an den bereits vorhandenen Grundriss angelegt. Ursprünglich war eine Erweiterung um 10 Plätze geplant, doch aufgrund des schmalen Bauplatzes musste im Verlauf  1 Zimmer gestrichen werden. Die Einrichtung der neuen Zimmer orientiert sich dabei an der der bestehenden Räume.

Während des Umbaus konnten zudem weitere Maßnahmen für ein verbessertes Wohnverhältnis umgesetzt werden. Große Gemeinschaftsräume sind in kleinere Versionen aufgeteilt worden, sodass die Bewohner in einer ruhigeren Konstellation zusammensitzen können. Auch die Installation einer sogenannten Akustikdecke solle in Zukunft für ein ruhigeres, weniger hallendes Wohnen sorgen, so Ostendorf. Zudem haben die Bewohner nun die Möglichkeit, in einem neu eingerichteten Aufenthaltsraum kleinere Festlichkeiten zu feiern.

Der neue Aufenthaltsraum für private Festlichkeiten: Hier können sich die Bewohner des Hauses St. Benedikt mit ihren Angehörigen treffen.   Foto: St. Benedikt Haus VisbekDer neue Aufenthaltsraum für private Festlichkeiten: Hier können sich die Bewohner des Hauses St. Benedikt mit ihren Angehörigen treffen.   Foto: St. Benedikt Haus Visbek

Neben der Verbesserung der Akustik durch neue Decken und der zusätzlichen Ruhe durch kleinere Gemeinschaftsräume sollen durch die Umbaumaßnahmen speziell demenziell erkrankte Personen besser versorgt werden können. So ist durch den Umbau ein barrierefreier Rundlauf durch das Gebäude möglich. "Die Bewohner können sich Tag und Nacht frei durch einen geschützten Bereich bewegen", erklärt Bernd Mekelnborg von der Sozialstation Nordkreis Vechta. Türen mit Trickschloss verhindern dabei das ungewollte Verlassen der Einrichtung durch demenziell erkrankte Bewohner.

Die Grünfläche des Senioren- und Pflegeheims ist zudem in zwei Areale aufgeteilt worden, sodass die Bewohner des geschützten Bereichs einen separierten Garten nutzen können. Die Mitarbeiter sollen ebenfalls von den Baumaßnahmen profitieren können, wie Ostendorf erklärt: "Durch das Schaffen eines Rundlaufs und die Schließung mancher Gebäudeteile haben die Pflegerinnen und Pfleger kürzere Laufwege. Dies sollte ihren Arbeitsalltag ein wenig entlasten." Auch wenn die Baumaßnahmen einige Bewohner neugierig gemacht und tägliche Unterhaltung geboten hätten, freuten sie sich jetzt auch wieder auf die verbesserte Wohnsituation und die zunehmende Ruhe, betont Willenborg abschließend.

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