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Mehr als 100 historische Fahrzeuge begeistern die Besucher

Das "Raritätenkommando Rottinghausen" veranstaltete am Wochenende das 8. Oldtimer- und Traktorentreffen.  Der Hauptpreis ging an Stella Baginski: Sie gewann einen Trecker aus dem Jahr 1954.

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Das älteste Gefährt der Schau: Christian Berens (von links), Peter Stuckenberg, Präsident Frank Themann, Daniel Düvel und Torsten Berens vom Göricke-Fahrradclub präsentierten ein Damenfahrrad aus dem Jahr 1927.  Foto: Röttgers

Das älteste Gefährt der Schau: Christian Berens (von links), Peter Stuckenberg, Präsident Frank Themann, Daniel Düvel und Torsten Berens vom Göricke-Fahrradclub präsentierten ein Damenfahrrad aus dem Jahr 1927.  Foto: Röttgers

Das ließ die Herzen aller Oldtimer- und Treckerfans der gesamten Region an diesem Wochenende höher schlagen: Das „Raritätenkommando Rottinghausen“ hatte für 2 Tage zu seinem mittlerweile 8. Oldtimer- und Traktorentreffen beim Dorfplatz in die Bauernschaft Rottinghausen eingeladen. Über 100 historische Fahrzeuge gab es zu bestaunen.

Das älteste Gefährt – ein Damenfahrrad des Baujahres 1927 – steuerte der Göricke Fahrradclub Damme mit seinem Präsidenten Frank Themann bei, der auch erstmalig bei der Schau vertreten war. Der älteste Trecker datierte von 1937. Ein noch voll funktionsfähiger Standdrescher von Günther Niehaus stammte aus den 1940er Jahren.

An einer gemeinsamen Ausfahrt am Sonntagmorgen nahmen rund 100 Oldtimer bei strahlendem Sonnenschein teil, erklärte der 1. Vorsitzende Dirk Moormann, der sich über den Besucherandrang sehr freute. Bereits am Sonnabend hatte es erste Vorführungen gegeben. Im Festzelt beim Dorfplatz heizte DJ Jörn Schröder ein.

18 PS starker Güldner-Trecker von 1954 war der Hauptpreis

Zu Freudentränen gerührt zeigte sich am Sonntag kurz nach 16 Uhr Stella Baginski aus Rottinghausen, die mit einem 18 PS starken Güldner-Trecker aus dem Jahre 1954 den Hauptpreis der Tombola gewann. Glücksfee Jule Globisch zog Lina Tscherbatko aus Holdorf als zweite Gewinnerin. Sie darf sich über ein Wochenende zu zweit in Köln freuen, Hubert von der Heide aus Dalinghausen gewann einen Rundflug, Karina Dubickaite aus Lohne ein Kinderbett in Traktorformat.

Was hat es mit dem besonderen Namen „Raritätenkommando Rottinghausen“ auf sich? Zugegeben, der Name ist nicht nur eine geschickte Alliteration und erinnert bisweilen ein bisschen an das Militär, doch die Gründer setzten bewusst bei der Namensgebung auf etwas „Besonderes“, wie der 1. Vorsitzende Dirk Moormann am Sonntagnachmittag erklärte. „Da wir uns mit alten landwirtschaftlichen Geräten jeglicher Art, also mit Raritäten, beschäftigen, musste dieses auch im Namen der Interessengemeinschaft zum Ausdruck kommen“, meinte Moormann. Einige Jungen und Mädchen vom Lande gründeten im Juli 2003 das „Raritätenkommando Rottinghausen“. Im Herzen „spielten“ sie noch immer gerne mit ihren Traktoren. „Auch wenn diese mit der Zeit etwas größer geworden sind, ist die Vernarrtheit zu diesen Fahrzeugen enorm und ungebrochen“, so Moormann. Im Laufe der Jahre kamen auch weitere Oldtimer hinzu.

Angefangen hat alles damit, dass einige ihre alten Schlepper restaurierten. Deshalb bereisten sie viele Märkte und Ausstellungen, um natürlich original Ersatzteile zu ergattern. Nach und nach wurden auch andere von der Begeisterung und dem Elan der Restaurateure angesteckt und legten sich selbst alte landwirtschaftliche Geräte verschiedenster Art zu.

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