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Mechthild Ottenjann erfüllte sich den Traum von Amerika

Sehr persönliche Ansichten, immer dieselben zehn Fragen: Die Cloppenburgerin Mechthild Ottenjann ist ehrenamtlich aktiv. Besonders am Herzen liegt ihr die Zukunft des Museumsdorfes.

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Ehrenamtlich aktiv: Mechthild Ottenjann ist unter anderem im Vorstand des Heimatbundes. Foto: Kläne

Ehrenamtlich aktiv: Mechthild Ottenjann ist unter anderem im Vorstand des Heimatbundes. Foto: Kläne

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Danke, mir geht es gut. Ich komme gerade von einer Auszeit in Frankreich zurück. Das Wetter war himmlisch, wir haben gelebt „wie Gott in Frankreich!“. Und wir haben Natur, Kunst und Kultur sowie das gute Essen (und den Wein) genossen. Corona war dort kein Thema, war weit weg!

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Mein Traum von Amerika – vielleicht grundgelegt durch die liebevollen Care-Pakete, die meine Mutter und ich nach dem Kriege erhielten – wurde erfüllt: Im Advent war ich eine Woche in New York, eigentlich in Manhattan. Stimmungsvolle Dekorationen (wider Erwarten kein Kitsch!), tolle Architektur der Wolkenkratzer, großartige Museen, jeden Abend Theater, Musical etc. Das alles bei frühlingshaften Temperaturen. Und in der St. Patrick’s Cathedral wurden wir mit dem „Hallelujah“ von Händel empfangen. Herz, was willst Du mehr?

Wenn Sie Königin von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Wenn ich Königin von Deutschland wäre, hätte ich nichts zu sagen, nichts zu verbieten! Ich könnte mich ausruhen und nach Strich und Faden das Leben genießen. Und wenn ich dessen überdrüssig wäre, könnte ich die Monarchie abschaffen!

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Hölderlin wusste einst: „Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt; ein Bettler, wenn er nachdenkt!“... und ein Verräter, wenn er darüber spricht!?

Was tun Sie am liebsten?
Hm, da muss ich echt nachdenken. In meinem Lebensabschnitt als Witwe habe ich ganz neue Seiten an mir entdeckt. Ich liebe es, journalistisch tätig zu sein: Ich schreibe gerne Artikel und mag es, Menschen zu interviewen.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Was für eine Frage. Die würde ich gerne von anderen beantworten lassen!

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Falsche Frage! Fernsehen ist nicht so mein Ding. Natürlich schaue ich täglich die Nachrichten, obwohl immer widerwilliger. Die Kriegsberichterstattungen aus der Ukraine und von anderen Brennpunkten in der Welt sowie die Corona-Nachrichten zum xyz-sten Mal machen mich oft fertig! „Wer weiß denn sowas“ läutet allerdings oft den Abend für mich ein.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde gerne einmal das Ehepaar Macron kennenlernen. Hätte viele Fragen, besonders menschlich-private...

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Spontan: Spargel-Pommes! Die Firma Bahlmann in Molbergen veröffentlichte vor ein paar Tagen ein Rezept dazu, das ich unbedingt ausprobieren möchte.

Welches Thema bei OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Natürlich die Zukunft des Museumsdorfes! Nach dem überraschenden Abgang der Direktorin war und bin ich, wie sicherlich viele andere auch, gespannt, wie es mit dem Museumsdorf weitergeht. Der Erhalt der „Münsterlandhalle“ liegt mir auch sehr am Herzen. Will Cloppenburg wirklich eine seiner letzten historischen Kulturstätten abreißen? By the way: Immer wieder freue ich mich auf die Kolumnen von Heiko Bosse, Otto Höffmann oder auch Andreas Kläne.


Zur Person:

  • Mechthild Ottenjann wurde Ende 1944 in Cloppenburg geboren.
  • Sie ist die Ehefrau des ehemaligen Leiters des Museumsdorfes Cloppenburg, Professor Dr. Helmut Ottenjann (1931 bis 2010).
  • Die Cloppenburgerin hat drei Kinder und vier Enkelkinder.
  • Ehrenamtlich ist sie als Vorstandsmitglied des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, als Lektorin des „Jahrbuches für das Oldenburger Münsterland“ und als Mitglied des Redaktionsausschusses des Hauses „Die Macher“ tätig.
  • Zudem ist sie freie Autorin.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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