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Markhauser "Klönecke" trifft sich künftig im eigenen Neubau

Seit 2017 kommen 19 Haushalte einmal an jedem zweiten Mittwoch im Monat zusammen. Jetzt haben sich die Familien ein gemeinsames Domizil geschaffen.

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Helfer gingen nie aus: Samstags treffen sich die Männer, um den Neubau an der Ecke Hauptstraße/Richtweg fertigzustellen.   Foto: Wimberg

Helfer gingen nie aus: Samstags treffen sich die Männer, um den Neubau an der Ecke Hauptstraße/Richtweg fertigzustellen.   Foto: Wimberg

Mittels Richtschnur wird die Pflasterfläche eingegrenzt und präzise verlegt. Während die einen Maß nehmen, koffern die anderen den Boden aus, ebnen und verdichten das Areal. Die Gestaltung des Außenbereichs gehört zu den finalen Arbeiten am Neubau, den die Anwohner der Markhauser Hauptstraße, des Richtwegs und des Mühlenbergs in Eigeninitiative verwirklichen.

Das massive Gebäude mit Fenstern, aber ohne Türen, bietet im Innern Platz auf rund 45 Quadratmetern, eine knapp 30 Quadratmeter große Terrasse soll draußen ebenfalls zum Verweilen einladen.
Nicht nur den Mitgliedern der „Klönecke“, auf deren Initiative der großzügige Treffpunkt entstanden ist, steht das Haus zur Verfügung, sondern der breiten Öffentlichkeit, Fahrradtouristen und Spaziergängern. „Alles privat geplant und organisiert“, sagt Hans-Joachim Lampe nicht ohne Stolz.

Möglich durch einen besonderen Zusammenhalt der Bürger, die seit 2017 gesellige Kontakte pflegen. 19 Haushalte sind beteiligt, die einmal pro Monat zusammenkommen. „Nach wie vor ist das Interesse, sich zu sehen und ins Gespräch zu kommen, groß“, berichtet Lampe.

Samstag für Samstag auf der Baustelle im Einsatz

Im Laufe der Zeit sei dann die Idee eines neutralen Standorts entstanden. An handwerklich versierten und motivierten Männern in den eigenen Reihen fehlt es Samstag für Samstag auf der Baustelle nicht. Beim Dach legte Michael Kuper Hand an. „Ehrenamtlich“, dankt Lampe dem Markhauser Zimmerermeister als Hilfe von außen.

Den Bauplatz an der Einmündung des Richtwegs stellte die Stadt Friesoythe zur Verfügung, Fördermittel seien ebenfalls geflossen. Für alles andere haben die Familien in ihre Taschen gegriffen.

Seit Februar 2020 laufen die Arbeiten, die pandemiebedingt immer wieder ruhen mussten. Um Ostern herum soll nun schließlich Einweihung gefeiert werden. Dazu sind auch die „Markatal-Senioren“ eingeladen, deren rustikale Holzbänke am Standort aufgestellt werden. Zuvor wollen die Beteiligten noch einen Namen für ihr neues Domizil finden. Da seien vor allem die Frauen gefragt, die „uns übrigens immer perfekt verpflegt haben“, dankt Lampe im Namen seiner Mitstreiter.

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