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Marienschule Oythe soll zusätzliche Stockwerke bekommen

Stadtverwaltung und Architekturbüro gewähren einen ersten Einblick in die umfangreichen Erweiterungs- und Sanierungspläne. Nun sollen die Lehrer ihre Vorschläge für das neue Konzept machen.

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So könnte die Grundschule in Zukunft aussehen: Der aktuelle Entwurf sieht eine Aufstockung des vorhandenen Gebäudebestandes sowie einen Anbau im vorderen Bereich vor.    Visualisierung: Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer

So könnte die Grundschule in Zukunft aussehen: Der aktuelle Entwurf sieht eine Aufstockung des vorhandenen Gebäudebestandes sowie einen Anbau im vorderen Bereich vor.    Visualisierung: Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer

Die Erweiterungs- und Sanierungspläne für die Marienschule Oythe nehmen konkrete Züge an. Mehrere Bereiche des Gebäudekomplexes sollen um zusätzliche Geschosse aufgestockt werden, um den erforderlichen Platz für die Dreizügigkeit zu schaffen. Das geht aus einer aktuellen Visualisierung hervor, die am Donnerstagabend in der öffentlichen Sitzung des Schulausschusses der Stadt Vechta präsentiert wurde.

Zuschlag geht an Bocklage und Buddelmeyer

In einem Sachstandsbericht über die Schulen in städtischer Trägerschaft ging Fachdienstleiter Ralf Schillmöller in wenigen Worten auf den Planungsstand in Oythe ein. Hier ist die Verwaltung nach den kontroversen Debatten über einen Abriss der alten Sporthalle nun einen Schritt weiter. In einem Auswahlverfahren ist das Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer mit der Planung betraut worden. Es hat sich gegen 2 Mitbewerber durchsetzen können.

Der Entwurf des Vechtaer Architekturbüros, das bereits die umfangreiche Sanierung und Erweiterung der Geschwister-Scholl-Oberschule begleitet hat, orientiert sich an der Vorgabe der Politik, die alte Sporthalle neben der Grundschule zu erhalten. Auch die angrenzende Friedhofserweiterungsfläche kommt für eine Bebauung nicht mehr in Betracht. Stattdessen soll der vorhandene Gebäudebestand durch zusätzliche Stockwerke ergänzt werden.

„Mit diesem Konzeptentwurf sollen neue Raumstrukturen umgesetzt werden“, teilt Volker Kläne, Pressesprecher der Stadt Vechta, am Freitag auf Anfrage mit. Ziel sei es, die Klassen- und Nebenräume eines Jahrgangs als sogenannte „Cluster“ anzuordnen. Im mittleren Gebäudetrakt stellt sich die Umsetzung des Konzeptes so dar, dass bestehende Unterrichtsräume im Erdgeschoss und teilweise im 1. Obergeschoss erhalten bleiben.

Der zentrale Trakt der Schule wird durch Anbauten und ein zusätzliches Stockwerk 3-geschossig. Auch über der heutigen Mensa soll ein weiteres Geschoss entstehen. Im vorderen Abschnitt der Grundschule ist ein Anbau geplant, der unter anderem als Eingangs- und Toilettenbereich dienen soll. Im Obergeschoss können zudem Räume entstehen, die sich für eine gezielte Förderung einzelner Schüler anbieten.

"Die Friedhofserweiterungsfläche wird nicht für die Gebäudeerweiterung benötigt. Wir gehen aber davon aus, dass die Fläche als Pausenhof gebraucht wird."Volker Kläne, Pressesprecher der Stadt Vechta

„Die Friedhofserweiterungsfläche wird nicht für die Gebäudeerweiterung benötigt. Wir gehen aber davon aus, dass die Fläche als Pausenhof gebraucht wird“, teilt der Pressesprecher mit. Wie der Schulhof künftig aussehen soll, ist derzeit noch unklar. Die Außengestaltung soll mit den Schulvertretern zu einem späteren Zeitpunkt im Detail geklärt werden. Im aktuellen Verfahren geht es um das Gebäude.

Das Architekturbüro hat sein Konzept bereits dem Kollegium der Grundschule vorgestellt. Die Pläne hängen nun im Lehrerzimmer aus. Lehrkräfte können Anmerkungen machen und an das schulinterne Planungsteam weiterleiten. „Der nächste Abstimmungstermin soll nach den Herbstferien im November stattfinden. Dann wird das Konzept im Detail besprochen, damit die Ausgestaltung und Anordnung der Räume die pädagogischen Anforderungen erfüllen“, so Kläne. Das Architekturbüro werde die konkretisierten Pläne dem Schulausschuss in der nächsten Sitzung vorstellen.

Elternvertreter fordert Informationen über Pläne

In der Elternschaft hat die Nachricht aus dem Schulausschuss am Freitag schon die Runde gemacht. Florian Schmedes, Elternvertreter der Klasse 2a, teilt auf Anfrage mit, dass er bereits erste positive Rückmeldungen zu den Planungsfortschritten erhalten habe. Er selbst begrüße die Aufstockung der Gebäude. Bei einer Bebauung der Friedhofserweiterungsfläche wären dem VfL Oythe wichtige Spielflächen verloren gegangen.

Als Mitglied des Stadtrates ist Schmedes durch die politischen Beratungen und den Austausch mit Ratskollegen gut informiert, doch der CDU-Mann wünscht sich, dass die Mütter und Väter der Grundschüler möglichst bald über die aktuellen Erweiterungspläne aufgeklärt werden. „Das muss über die Elternvertreter kommuniziert werden“, sagt der Oyther.

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