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Manfred Plog: "Ich freue mich auf einen zünftigen Kaiserschmarrn"

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Manfred Plog aus Cappeln. Der langjährige Schulleiter ist engagiertes Mitglied im Heimatverein Cappeln.

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Herzensangelegenheiten: Garten und Dörp-Echo sind Dinge, mit denen sich Manfred Plog intensiv beschäftigt. Foto: Vorwerk

Herzensangelegenheiten: Garten und Dörp-Echo sind Dinge, mit denen sich Manfred Plog intensiv beschäftigt. Foto: Vorwerk

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Naja, eigentlich ging es mir gut in letzter Zeit. Die altersbedingten Wehwehchen werden tunlichst ignoriert. Das Coronavirus hat mich erfreulicherweise verschont. Jetzt freue ich mich auf den dreimal verschobenen Wanderurlaub in Südtirol.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Zu meinen 75. Geburtstag habe ich mir mit meiner Frau ein schönes langes Wochenende in der sehenswerten Stadt Münster gegönnt. Wir haben in einem zentral gelegenen Hotel gewohnt, beim „Italiener“ gut gegessen und den Wein genossen. Zu Fuß lernten wir viele schöne „Ecken“ dieser beeindruckenden Stadt kennen.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
König von Deutschland zu sein, kann ich mir nicht vorstellen. Aber es gibt auch so den Wunsch, dass zum Beispiel der unnötige Bürokratismus in vielen Bereichen in Deutschland abgeschafft beziehungsweise vereinfacht werden sollte. Ganz abschaffen kann man ihn sicherlich nicht. Aber es würde vieles vereinfachen und beschleunigen.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Eigentlich habe ich keinen speziellen Traum. Schön wäre es, wenn ich weiterhin gesund bleibe und regelmäßige Auszeiten beim Wandern in Südtirol und beim Radfahren auf der Insel Sylt zusammen mit meiner Frau genießen kann.

Was tun Sie am liebsten?
Am liebsten sind mir verschiedene Aktivitäten, die ich gemeinsam mit meiner Frau und meinen Freunden gestalten kann. Außerdem widme ich mich sehr gerne der Vorbereitung und Gestaltung des „Dörp-Echos för Cappeln und ümtau“ zusammen mit einer netten Redaktionsgemeinschaft und der Unterstützung des Vorstandes des Heimatvereins Cappeln.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Mittlerweile habe ich gelernt, meine Ungeduld in einen gewissen Langmut und eine innere Ruhe umzuwandeln. Ich versuche immer, einen gewissen Ausgleich zu schaffen. Trotzdem erwischt man mich dabei, dass ich hier und da nicht warten kann. Manchmal lege ich auch noch einige spezielle Lehrereigenarten an den Tag. Die kennt ja wahrscheinlich jeder.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Am liebsten sehe ich Kriminalfilme. Wichtig sind mir aber auch die Nachrichtensendungen im ZDF und in der ARD sowie politische Magazine und Diskussionen.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde gerne einmal den neuen „Anchorman“ des „Heute-Journals“, Christian Sievers, treffen. Er ist als Journalist und Berichterstatter aus vielen Teilen der Welt sicherlich ein interessanter Gesprächspartner.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ich freue mich jetzt schon auf einen zünftigen Kaiserschmarrn oder ein Nudelgericht auf einer Hütte im „Col Raiser“-Wandergebiet im Grödental in Südtirol.

Welches Thema in den lokalen Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Wichtig für mich sind zunächst die Berichte aus Cappeln, die ich für die Chronik und für das „Dörp-Echo“ sammle und verarbeite. Jeder Artikel wird ausgeschnitten, datiert und aufgeklebt. So entsteht ein umfangreiches jährliches Nachschlagewerk, auch für die Archivgruppe des Heimatvereins Cappeln. Natürlich beschäftigen mich die aktuellen Berichte in der MT zur Corona-Pandemie und zum furchtbaren Krieg in der Ukraine jeden Tag. Sie sind für mich eine wertvolle weitere Informationsquelle neben TV und Radio.


Zu Person:

  • Manfred Plog ist 75 Jahre alt und verheiratet.
  • Er liebt es heute, sich um seinen Garten zu kümmern, Radtouren zu unternehmen oder auch mit dem Auto auf Reisen zu sein.
  • Ein Großteil der Freizeit nimmt aber die ehrenamtliche Arbeit für das "Dörp-Echo" ein.
  • Interessiert war er viele Jahre als Vorsitzender des Heimatvereins und langjähriger Schulleiter an der Entwicklung der Gemeinde Cappeln. Die Enttäuschung über den Verlauf der Dorfentwicklung haben seine Bereitschaft zur Mitwirkung an Arbeitskreisen aber erheblich abklingen lassen.

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