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"Man kann nicht nicht kommunizieren"

"Überzeugend präsentiert": Der Rhetorik-Workshop für die Jahrgänge 11 und 12 am Gymnasium Antonianum Vechta kommt gut an und vermittelt wichtige Grundlagen.

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In der Kürze liegt die Würze: Neben personenbezogenen Verhaltensweisen ging es um den Aufbau von Reden. Foto: Hüllmann

In der Kürze liegt die Würze: Neben personenbezogenen Verhaltensweisen ging es um den Aufbau von Reden. Foto: Hüllmann

Zehn Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 11 und 12 des Gymnasiums Antonianum Vechta nahmen am Rhetorik-Workshop „Überzeugend präsentiert“ teil. Durchgeführt wurde der Workshop von Alessia Heider, einer 28-jährigen Rhetoriktrainerin, die über das „Senkrechtstarterprogramm“ der Konrad-Adenauer-Stiftung an das Gymnasium kam. Das Studienpatenschaftsprogramm „Senkrechtstarter“ ist eine gemeinsame Initiative der Stipendiat:innen und Altstipendiat:innen der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, die deutschlandweit angehende Erstakademiker und angehende Studierende mit Zuwanderungsgeschichte auf ihrem Weg in die Universität unterstützt.

Fokus auf persönliche Stärken legen

In dem fünfstündigen Workshop lernten die Teilnehmenden, wie man überzeugende Reden gestaltet und durch den Fokus auf die individuellen persönlichen Stärken am eigenen Empowerment arbeitet: „Jede:r hat etwas zu sagen, die Frage ist nur wie“, bekräftigte Heider. Damit der Inhalt einer Rede ankommt, müsse eine solide Beziehungsebene aufgebaut werden, etwa durch Blickkontakt, unterstützende Gestik und die vielseitige Verwendung der eigenen Stimme. Hierbei solle man sich stets bewusst sein, dass man nicht nicht kommunizieren könne, zitierte Alessia Heider den Philosophen und Psychotherapeuten Paul Watzlawick.

"In der Kürze liegt die Würze"

Neben diesen personenbezogenen Verhaltensweisen ging es um den Aufbau von Reden. Das altbekannte Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“ durften die Schüler:innen insbesondere darin üben, dass sie bei ihren Kurzreden einen prägnanten Schlusssatz als Message formulieren sollten. Zentraler Teil des Workshops war zudem das Live-Coaching, bei dem die Trainerin individuelle Rückmeldungen für das eigene Auftreten gab und dazu motivierte, diese in sämtlichen Kommunikationssituationen, bald auch in Ausbildung und Studium, auszuprobieren. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Berufsorientierung am Gymnasium Antonianum Vechta statt und wurde von Tanja Herbst und Linda Hüllmann begleitet.

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