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Lydia Meyer ist neue Gleichstellungsbeauftragte in Cappeln

Der Rat der Gemeinde hat zudem einige Anschaffungen für die Schulen beschlossen. Außerdem wird es keine Umsatzsteuer für die Abwasserbeseitigung geben.

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Mit Blumen begrüßt: Lydia Meyer ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Cappeln. Bürgermeister Marcus Brinkmann gehörte zu den ersten Gratulanten. Foto: Vorwerk

Mit Blumen begrüßt: Lydia Meyer ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Cappeln. Bürgermeister Marcus Brinkmann gehörte zu den ersten Gratulanten. Foto: Vorwerk

Cappeln hat wieder eine Gleichstellungsbeauftragte. Lydia Meyer hatte sich bereit erklärt, diese Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen. Sie ist im Controlling für ein mittelständisches Bauunternehmen tätig und hat sich persönlich in der Verwaltungsausschusssitzung Mitte November vorgestellt und einen guten Eindruck hinterlassen. Entsprechend hat der Hauptausschuss seine Empfehlung ausgesprochen und der Gemeinderat schloss sich dem einstimmig an. Lydia Meyer tritt damit die Nachfolge von Ulla Meyer-Burke an, die bei den jüngsten Kommunalwahlen für die UWG in den Gemeinderat eingezogen ist. Sie hatte das Amt der Gleichstellungsbeauftragten seit 2016 inne.

Keinen großen Diskussionsbedarf gab es bei den weiteren Tagesordnungspunkten der Ratssitzung. Die Aufhebung der Satzung zur Abwasserbeseitigung war eine reine Formsache. Schon vor fast 14 Jahren wurde diese Aufgabe an den Oldenburgisch Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) übergeben. Der OOWV beabsichtigt zum Jahreswechsel die Umstellung der Abwasserentgelte auf Abwassergebühren. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Entgelte zum 1. Januar umsatzsteuerpflichtig werden. Dies hätte wiederum zur Folge, dass sich die Kosten für die Bürger durch die Umsatzsteuerpflicht um 19 Prozent erhöhen würden. Das kann vermieden werden, wenn stattdessen künftig über Gebühren abgerechnet wird. Dafür muss die Abwassersatzung aufgehoben werden, die aber praktisch seit der Übertragung der Abwasserbeseitigung auf den OOWV keine Bedeutung mehr hat.

Förderung aus dem Digitalpakt erwartet

Die Digitalisierung des Unterrichts wird in der Gemeinde Cappeln weiter vorangetrieben. Für die Grundschule Cappeln hat der Rat grünes Licht gegeben, um 15 iPads mit Gesamtkosten in Höhe von circa 9000 Euro anzuschaffen. Um die Geräte sicher unterzubringen, zu synchronisieren und zu laden, werden entsprechende Aufbewahrungswagen angeschafft. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3100 Euro und könnten zu 100 Prozent aus dem Digitalpakt Schule gefördert werden.

Die Grundschule Sevelten/Elsten steht diesem Thema ebenso offen gegenüber und hat je Standort 10 iPads im Gesamtwert von 12.000 Euro beantragt. Dafür und auch für den entsprechenden Aufbewahrungswagen sowie 25 Kopfhörer für zusammen 3700 Euro gab es die entsprechende Zustimmung.

Oberschule bekommt Technik für über 60.000 Euro

Die Nutzung der Tablets ist an der Oberschule in Cappeln deutlich intensiver und deshalb werden dort auch mehr Geräte benötigt. 75 iPads im Wert von je rund 600 Euro wurden beantragt. "Aktuell befinden sich 15 Schüler-iPads im Umlauf und die Oberschule Cappeln besuchen zurzeit 280 Schüler und Schülerinnen", heißt es in dem Antrag. Die iPads seien ständig in Nutzung und so ergeben sich bei der Nachfrage Überschneidungen. Ladestation und Transportkoffer schlagen zusammen mit 4500 Euro zu Buche. Außerdem hat die Oberschule zwei interaktive Displays für den Chemieraum und den Physikraum im Wert von je circa 6000 Euro beantragt. Auch für dieses Gesamtpaket im Wert von gut 60.000 Euro gab es die Zustimmung des Gemeinderates.

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