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Luftfilter sorgen für mehr Sicherheit in Linienbussen

Im Oldenburger Münsterland sind viele Busse jetzt mit Luftfiltern ausgestattet. Sie sollen die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus reduzieren. Hygiene- und Abstandsregeln gelten jedoch weiterhin.

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Symbolfoto: dpa

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In den Sommerferien wurden in fast allen Linienbussen im Oldenburger Münsterland Luftfilter installiert. Die Anlagen sollen das Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, reduzieren. Das teilen die Landkreise Cloppenburg und Vechta in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Viele der Fahrzeuge wurden bereits mit sogenannten Purifiers ausgerüstet. Die anderen sollen folgen. Zusätzlich seien weiterhin mehr Busse unterwegs als vor der Pandemie, versichern die Behörden. Trotzdem entfallen die bekannten Abstands- und Hygieneregeln nicht. „Die Technik wälzt die Luft im Bus um und reinigt sie. Das ersetzt aber nicht die Maskenpflicht, denn direkt ins Gesicht eines Mitreisenden ausgeatmete Aerosole werden natürlich nicht von der Anlage abgefangen“, wird Cloppenburgs Landrat Johann Wimberg in der Mitteilung zitiert.

Trotzdem gelte: Für Maskenträger werde die Ansteckungsgefahr deutlich gesenkt. 95 Prozent der durch das Gerät gezogenen und mit UV-Licht bestrahlten Luft gelten nachgewiesen als virenfrei, heißt es. „Als Träger des Schülerverkehrs und als Mitträger von Moobil-Plus leisten die Landkreise damit einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit im regionalen ÖPNV zu Pandemie-Zeiten“, äußert sich Vechtas Landrat Herbert Winkel.


  • Info: Die Mobilitätszentrale beantwortet Fragen rund um den ÖPNV unter Telefon 0800/30 30 20 1. Die Geschäftszeiten in Cloppenburg sind: Montag bis Freitag 6 bis 19 Uhr sowie Samstag von 9 bis 13 Uhr und in Vechta Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr.

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