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Lotto-Geld für die neue Orgel in Bethen

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Björn Thümler hatte beim Besuch in Bethen ein besonderes Weihnachtsgeschenk dabei: Er überbrachte dem Orgelbauverein eine Förderzusage.

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Wichtige Unterlagen: Den Förderbescheid in Höhe von 20.000 Euro übergibt Minister Björn Thümler an Dr. Dirk Költgen (4. und 7. von links). Es freuen sich (von links) Joseph Alterbaum (Kirchenausschuss), Gaby Heckmann (stellvertretende Bürgermeisterin), Maria Zurwellen (Orgelbauverein) die Landtagsabgeordneten Karl-Heinz-Bley und Christoph Eilers, Ludger Mayhaus (Altbürgermeister Garrel), Josef Böhmer, Christian Kienel und Hildegard Naber (Orgelbauverein). Foto: M. Kessens

Wichtige Unterlagen: Den Förderbescheid in Höhe von 20.000 Euro übergibt Minister Björn Thümler an Dr. Dirk Költgen (4. und 7. von links). Es freuen sich (von links) Joseph Alterbaum (Kirchenausschuss), Gaby Heckmann (stellvertretende Bürgermeisterin), Maria Zurwellen (Orgelbauverein) die Landtagsabgeordneten Karl-Heinz-Bley und Christoph Eilers, Ludger Mayhaus (Altbürgermeister Garrel), Josef Böhmer, Christian Kienel und Hildegard Naber (Orgelbauverein). Foto: M. Kessens

Ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 20.000 Euro überbrachte der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) dem Orgelbauverein und Monsignore Dr. Dirk Költgen für den Neubau einer Orgel in der St.-Marien-Basilika in Bethen. Er sei sehr gerne nach Bethen gekommen, betonte Thümler. Er freue sich, dass er einen Beitrag zum Orgelneubau leisten könne. "Bethen ist ein bedeutender Ort", machte Thümler deutlich. Das Geld stammt aus Erlösen der Spielbanken und Lotterien.

Monsignore Költgen hieß neben dem Minister auch die CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley und Christoph Eilers willkommen. Beide hätten den Kontakt zum Ministerium hergestellt und sich "mächtig ins Zeug gelegt“, sagte Költgen.

Kirchenmusiker Christian Kienel erläuterte die Funktionsweise der neuen Orgel. 2004 Pfeifen werde die neue Orgel haben. Sie solle nach den jetzigen Plänen zum Advent 2024 erklingen. Man beabsichtige, die alte Orgel aus dem Jahr 1952 zu verkaufen. Sie sei nach einer Überholung voll funktionsfähig, jedoch sei sie für die Basilika "zu klein geraten". "Die hohen Töne klingen zu schrill und aus dem Bassbereich kommen ‚unkultivierte‘ Töne", beschreibt Kienel den jetzigen Zustand. 50 Prozent der aufzubringenden Summe, rund 400.000 Euro, sind bereits auf das Konto des Orgelbauvereins eingegangen oder fest zugesagt. Allein in der vergangenen Woche seien wieder 25 Pfeifen mit einer Gesamtsumme von 3.500 Euro "verkauft" worden.

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