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Löninger Stadtjugendring plant Ferienprogramm

Corona soll die Veranstaltungsangebote nicht verhindern. Dabei bleibt die Jugendarbeit weiter auf Ehrenamtliche angewiesen.

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Erfrischung willkommen: Vergangenes Jahr  genossen die Kinder während der Ferienbetreuung  die gemeinsame Zeit. Foto: Stadtjugendring

Erfrischung willkommen: Vergangenes Jahr genossen die Kinder während der Ferienbetreuung die gemeinsame Zeit. Foto: Stadtjugendring

Die Pandemie erschwert seit einem Jahr die Kinder- und Jugendarbeit in Löningen. Einen Sommer ohne Ferienprogramm kann sich der Vorstand des Stadtjugendrings (SJRL) trotzdem nicht vorstellen. Die Planungen laufen.

„Im letzten Jahr standen wir vor einer ähnlich unklaren Situation“, berichtet Vorsitzender Martin Richter. Dann hätten die Mitglieder und weitere Interessierte viel Engagement und Mut bewiesen und zahlreiche Aktionen angeboten. Der Zuspruch war ebenfalls groß, worüber sich die Organisatoren freuten.

„Tatkraft und gute Hygienekonzepte haben vergangenesJahr dazu geführt, dass von 26 Veranstaltungen nur eine der Pandemie zum Opfer fiel“, erzählt Richter.   2021 soll es nicht schlechter laufen. DerStadtjugendring ruft Interessierte auf,   ihm Angebote für das Ferienprogramm zu schicken (ferienpass@loeningen.de). Falls Veranstaltungen aus Coronagründen doch nicht stattfinden können, sichert der Vorstand den Anbietern seinen vollen Rückhalt zu. Fragen an das Orga-Team können unter der Online-Adresse ebenfalls gestellt werden.

Wertschätzung gegenüber Ehrenamtlichen

Auch wenn es noch nicht danach aussieht: Irgendwann dürften die Maßnahmen wieder gelockert werden. Ob nach der langen Durststrecke wieder alle ehrenamtlich Tätigen, darunter Gruppenleiter, Trainer und Betreuer, an Bord sein werden, ist allerdings offen. Der Vorstand lädt seine Mitglieder deshalb ein, zu hinterfragen, wie es um die Wertschätzung gegenüber den Ehrenämtlern sowie der Attraktivität der Angebote bestellt ist.

„Der Zeitpunkt ist hervorragend“, findet Richter. Alle Mitglieder erhalten dazu einen Muster-Erhebungsbogen, den ein Arbeitskreis eigens entwickelt hat. Auch die Kinder und Jugendlichen sollen bald nach ihren Interessen befragt werden. Ziel sei, die Angebote noch besser auf deren Bedürfnisse abzustimmen, heißt es.

Um die Jugendarbeit so schnell wie möglich wiederzubeleben, hat der Vorstand auch beschlossen, die im vergangenen Jahr nicht abgerufenen Mittel für Sonderförderungen einzusetzen. Darüber sollen die Mitglieder in nächster Zeit gesondert informiert werden.

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