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Löninger hoffen auf Sportkleidung für Ukraine-Hilfe

Die Stadt Löningen, das Caritas Sozialwerk, der Soziale Briefkasten und der Sozialdienst katholischer Frauen starten einen Spendenaufruf. Geflüchtete sollen Unterstützung erhalten.

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Rufen zu Spenden auf: Auf Sportbekleidung und Sportschuhe für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine hoffen der Erste Stadtrat Thomas Willen (von rechts), Anika Ricke vom Caritas Sozialwerk, Elfriede Bruns (Sozialer Briefkasten), Agnes Brümmer (Sozialdienst katholischer Frauen und Männer) und Bürgermeister Burkhard Sibbel.   Foto: Siemer

Rufen zu Spenden auf: Auf Sportbekleidung und Sportschuhe für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine hoffen der Erste Stadtrat Thomas Willen (von rechts), Anika Ricke vom Caritas Sozialwerk, Elfriede Bruns (Sozialer Briefkasten), Agnes Brümmer (Sozialdienst katholischer Frauen und Männer) und Bürgermeister Burkhard Sibbel.   Foto: Siemer

Einen gemeinsamen Spendenaufruf starten mehrere der aktuell in der ukrainischen Flüchtlingshilfe in Löningen engagierten Verbände und Organisationen. Auf einer Pressekonferenz im Rathaus erläuterten Annika Ricke, die Löninger Verantwortliche des Caritas Sozialwerks (CSW), Elfriede Bruns, die Geschäftsführerin des Sozialen Briefkastens, und Agnes Brümmer für den Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) gemeinsam mit Bürgermeister Burkhard Sibbel ihr Anliegen. „Wir hoffen dringend auf Sportbekleidungsspenden aus den Familien für die Kinder und Jugendlichen.“ Benötigt werde alles, was zum Sport in der Schule, aber auch mittelfristig in den Sportvereinen notwendig sei.

Es fehlten vor allem Sporthosen, Sport-T-Shirts, Trainingsanzüge, Sport- und Fußballschuhe sowie Schwimmkleidung für alle Altersstufen. Die sei nötig, damit die Flüchtlinge auch am Sportunterricht in den Schulen teilnehmen könnten. Das hätten die Verantwortlichen aller Löninger Schulen inzwischen mitgeteilt und um Hilfe gebeten, so Ricke. Auf der Flucht vor dem Krieg habe nur das Nötigste transportiert werden können, so Ricke. Dazu habe nicht die Sportkleidung der Kinder gehört.

Die Vier appellierten an die Familien, die Schränke und Schubladen nach nicht mehr benötigter Ausrüstung zu durchforsten.
Abgegeben werden können Kleidung und Schuhe entweder im Sozialen Briefkasten im Dr.-Lübbers-Weg 10, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags-vormittags, oder im SKFM-Laden (ehemaliges Schuhhaus Framme) zu den Öffnungszeiten.
Benötigt würden aktuell auch Kochtöpfe und Besteck, bittet die SKFM-Vorsitzende Brümmer um Unterstützung.

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