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Löninger Feuerwehr rückt im vergangenen Jahr zu 101 Einsätzen aus

Auf  ihrer Generalversammlung haben die 66 Mitglieder Stadtbrandmeister Mario Radtke und seinen Stellvertreter Hartmut Schwarte für weitere sechs Jahre bestätigt.

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Jahrestreffen: Im Forum Hasetal zog die  Wehr Bilanz und wurden  einige Aktive befördert oder für vieljähriges Engagement geehrt. Foto: Th.Willen

Jahrestreffen: Im Forum Hasetal zog die  Wehr Bilanz und wurden einige Aktive befördert oder für vieljähriges Engagement geehrt. Foto: Th.Willen

Über ein ebenso arbeitsreiches wie durch die Folgen der Corona-Krise nicht immer einfaches Jahr für den Dienstbetrieb und die damit verbundenen Übungen informierte Stadtbrandmeister Mario Radtke die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Löningen auf der Generalversammlung im Forum Hasetal.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie habe die Wehr im Frühjahr und im September den normalen Dienstbetrieb einstellen müssen. Erst nach dem Ausarbeiten eines Hygienekonzeptes habe die Arbeit außerhalb der eigentlichen Einsätze in Gruppen mit bis zu zehn Personen wieder aufgenommen werden können, so der Feuerwehrchef. Insgesamt   weist die Bilanz 1451 Einsatzstunden und 3133 für Dienste und Lehrgänge auf.

Radtke bleibt an der Spitze der Feuerwehr

In den vergangenen zwölf Monaten sind die 64 männlichen und die zwei weiblichen Aktiven zu 101 Einsätzen ausgerückt. Neben den 2 Großbränden den acht mittleren, 9 kleinen und zwei Entstehungsbränden handelte es sich nach Angaben Radtkes um neun Verkehrsunfälle und 55 technische Hilfeleistungen

Nach Ablauf der sechsjährigen Amtszeit haben die Mitglieder ihren Stadtbrandmeister für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Auch sein Stellvertreter Hartmut Schwarte wurde wiedergewählt, er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Henning Ahrens durch, der sich ebenfalls zur Wahl gestellt hatte. Die Wahl muss der Stadtrat auf seiner heutigen Sitzung formell bestätigen.

Besonders geehrt wurde auf dem Jahrestreffen Franz-Josef Kulas, dessen Verdienste der Stadtbrandmeister hervorhob. Er gehört dem Kommando der Wehr bereits seit 35 Jahren an, 15 Jahre als Schriftführer und 20 Jahre als Kassenwart. Geehrt wurden auch Roman Friedrich und Klaus Dieter Vaske, die sich seit 25 Jahren in den Dienst der Allgemeinheit stellen.

Franz-Josef Kulas gehört Kommando seit 35 Jahren an

Zehn Aktive wurden befördert: Löschmeister sind jetzt Tobias Wendt und Jan Schelze, Hauptfeuerwehrmänner Tobias Flerlage und Niklas Willen. Offiziell aufgenommen wurden als Feuerwehrmänner Mario Klat, Rico Moorkamp, Jonas Rethmann und Conrad Siemer, Anwärter für ein Jahr sind Markus Klatte und Nico Schulte.

Radtke dankte allen Aktiven für ihren Einsatz und Rat und Verwaltung für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Gewürdigt: Der im Amt bestätigte Stadtbrandmeister Mario Radtke (links) zeichnete  Franz-Josef Kulas besonders aus. Gewürdigt: Der im Amt bestätigte Stadtbrandmeister Mario Radtke (links) zeichnete Franz-Josef Kulas besonders aus. 

Er freue sich, dass der Rat auf Wunsch der Wehr, früher als geplant der Neuanschaffung des Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF)wegen der wiederholt auftretenden Bremsprobleme zugestimmt habe. Die neue Drehleiter, die noch im Dezember ausgeliefert worden sei, habe inzwischen in mehreren Einsätzen genutzt werden müssen. Im Namen der Löninger dankte Bürgermeister Marcus Willen allen Mitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle der Menschen und ihres Hab und Guts, gerade in der schwierigen Corona Zeit.

Bau des Feuerwehrhauses soll in diesem Jahr starten

Er kündigte an, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau des neuen Feuerwehrgebäudes zwischen Linderner und Elberger Straße begonnen werde. Die Genehmigungsunterlagen seien beim Kreis eingereicht, auch erste Gewerke seien bereits vergeben. In den Haushalten seien insgesamt 5,5 Millionen Euro zur Finanzierung bereitgestellt.

Kreisbrandmeister Arno Rauer dankte den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Wehr für die gute Zusammenarbeit und die abgeschlossenen oder bald beginnenden Projekte. Er nannte hier besonders das neue Gebäude, die Drehleiter und das neue HLF, aber auch den Feuerwehrbedarfsplan.

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