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Lohnes Schützenfest findet statt – aber bisher mit etwas wenig Musik

"Schützen lass die Fahnen weh’n, wir freuen uns auf das Wiederseh’n": Das wird das Motto sein. Pfarrer Hermann Josef Lücker (St. Vitus Visbek) hält die Festrede.

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Längster regierender Schützenkönig der Lohner Geschichte: Hans-Dieter Honkomp ist seit über 1000 Tagen im Amt. Foto: Steinke

Längster regierender Schützenkönig der Lohner Geschichte: Hans-Dieter Honkomp ist seit über 1000 Tagen im Amt. Foto: Steinke

Vorfreude bestimmte die Lohner Schützen auf ihrer Jahreshauptversammlung, der eine Hauptleuteversammlung vorgeschaltet war. Schützenpräsident Uwe Moormann strahlte. „Ein fantastisches Bild!“, sagte er mit Blick auf die 193 Schützen, die im Saal Hoyer stellvertretend für 2800 Vereinsmitglieder Platz genommen hatten.

Leuchtende Augen gab es, als das 412. Schützenfest im Juli zum Thema wurde. „Schützen lass die Fahnen weh’n, wir freuen uns auf das Wiederseh’n“, hatte sich Schützenbruder Matthias Wöhrmann (27. Kompanie Sanssouci) ausgedacht. Unter den 60 Mottovorschlägen erwählten die sieben Kommandeure diesen Leitsatz.

Der Bierpreis ist auf 2 Euro pro Glas festgelegt worden

Moormann erläuterte, dass fast alles beim Alten bleibe. Aufgrund des Neubaus der Schießsporthalle ersetzt jedoch aus Sicherheitsgründen ein Luftgewehr das traditionelle Kleinkalibergewehr. Der Eintritt zu den drei Zelten und das Parken sind an allen Tagen kostenlos, mit Ausnahme des Jugendtanzes. Der Bierpreis, der auch für nicht alkoholische Getränke gilt, wurde auf 2 Euro pro Glas festgelegt.

Zwei ehemalige Lohner Kapläne werden das Schützenfest mitgestalten. Pfarrer Hermann Josef Lücker (St. Vitus Visbek) hält die Festrede und Torsten Stemmer (heute Militärpfarrer in Wilhelmshaven) wird die Schützenmesse zelebrieren.

Sorgen bereitet ein wenig die musikalische Umrahmung des Umzuges. Viele sonst mitmarschierende Kapellen spielen noch nicht wieder, hieß es. Hier hofft Geschäftsführer Bernd Sieverding noch auf Meldungen interessierter Gruppen.

Der Neubau der Schützenhalle läuft nach Plan

Unerlässlich waren die aktuellen Informationen zum Stand des Neubaus der Schützenhalle, der zügig voranschreite, sodass der angedachte Eröffnungstermin im Februar 2023 realistisch bleibe, hieß es. Dieses Großprojekt hat, so Kassenwart Thomas Frommert, Auswirkungen auf den weiterhin soliden Haushalt. Für den Neubau fielen 2021 erst einmal 68.476 Euro an, die zwar ein Minus im Jahresabschluss verursachten, jedoch durch gute Rücklagen locker ausgeglichen werden konnten.

Grund zur Vorfreude bietet zudem ein Langzeitprojekt. Für den September 2024 ist eine 10-tägige Reise in die USA in Planung. Höhepunkt soll dabei die Teilnahme an der historischen Steubenparade in New York sein. Bevor das „Lohner Lied“ die Versammlung abschloss, wurde Jens Kröger aus der 28. Kompanie Drosten zum Hauptmann befördert.

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