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Lohner Verein spendet 30.000 Euro an die Deutsche Krebshilfe

Die Verantwortlichen von "Hilfe für krebskranke Kinder und Jugendliche" unterstützen eine der europaweit größten Bürgerbewegungen gegen die Krankheit. Es war nicht die erste Großspende.

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Gemeinsam gegen Krebs: Britta Vogt nimmt den symbolischen Spendenscheck für die Deutsche Krebshilfe entgegen. Vom Lohner Verein waren (von links) Siegbert Tegenkamp, Benno Pille und Dirk Christ beim Pressetermin anwesend. Foto: Timphaus

Gemeinsam gegen Krebs: Britta Vogt nimmt den symbolischen Spendenscheck für die Deutsche Krebshilfe entgegen. Vom Lohner Verein waren (von links) Siegbert Tegenkamp, Benno Pille und Dirk Christ beim Pressetermin anwesend. Foto: Timphaus

Sie haben es schon wieder getan: Zum 3. Mal nach 2019 und 2020 haben die Verantwortlichen von "Hilfe für krebskranke Kinder und Jugendliche" eine Großspende an eine bundesweit tätige, gemeinnützige Organisation übergeben. Diesmal war es die Deutsche Krebshilfe, die einen Betrag von 30.000 Euro erhält. Der Lohner Verein unterstützt damit eine der europaweit größten Bürgerbewegungen gegen die lebensverändernde Krankheit. Die Deutsche Krebshilfe wurde 1976 von Dr. Mildred Scheel, der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, gegründet.

Der Lohner Verein, der seit 2008 besteht und dem aktuell 60 Mitglieder angehören, unterstützt und finanziert sonst kontinuierlich Projekte in der Kinderklinik in Oldenburg – und macht seit einiger Zeit immer wieder mit Großspenden auf sich aufmerksam. Vor 2 Jahren hatte "Hilfe für krebskranke Kinder und Jugendliche" die Deutsche Kinderkrebsstiftung mit 50.000 Euro bedacht. Ein Jahr zuvor war es die DKMS, die sich über 45.000 Euro freuen durfte.

Bei der symbolischen Scheckübergabe waren der Vereinsvorsitzende Benno Pille, sein Stellvertreter Dirk Christ und Schatzmeister Siegbert Tegenkamp anwesend. Von der Deutschen Krebshilfe war Fundraiserin Britta Vogt aus Bonn angereist.

Geld kam durch Spenden von Privatpersonen und Firmen zusammen

Vogt bedankte sich im Namen von Präsidentin Anne-Sophie Mutter und des Vorstandsvorsitzenden Gerd Nettekoven für die "nicht alltägliche" Zuwendung. Sie lobte das unermüdliche Engagement, mit dem der Verein vor Ort immer wieder Geld einwerbe. "Das ist heute nicht mehr selbstverständlich" bedauerte sie.

Pille informierte, dass das Geld durch viele Spenden von Privatpersonen oder Firmen zusammengekommen sei. Oft würden Betriebe den Verein in der Weihnachtszeit bedenken. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen anlässlich eines Geburtstags oder anderer Jubiläen zum Spenden aufrufen. Er wies darauf hin, dass "Hilfe für krebskranke Kinder und Jugendliche" rein ehrenamtlich arbeite.

Vogt erzählt die Geschichte der 7-jährigen Tessa

Vogt ging auf die Historie der Deutschen Krebshilfe ein, die allein durch Bürgerspenden ihre Arbeit bestreitet. "Unabhängigkeit ist uns wichtig." Das Motto der Organisation lautet: "Helfen. Forschen. Informieren." Dies seien die Schwerpunkte.

Das Geld aus Lohne geht konkret in Projekte der Deutschen Kinderkrebshilfe, einer Tochterorganisation der Deutschen Krebshilfe. Wie Vogt ausführte, fließt ein Teil der Spende in die Entwicklung von Behandlungskonzepten. Um zu verdeutlichen, wofür die weiteren Finanzmittel verwendet werden, erzählte Vogt exemplarisch die Geschichte der 7-jährigen Tessa, die nach der Diagnose Lymphknotenkrebs gleich 2 Chemotherapiezyklen in Homburg absolvieren musste.

Vogt betonte, wie wichtig das familiäre Umfeld für den Heilungsprozess ist. Deshalb unterstütze die Deutsche Krebshilfe beispielsweise den Bau von Familienhäusern in Kliniknähe. Auch wenn Tessa ihre Behandlungen laut der Fundraiserin gut überstanden hat: Die Krankheit hinterlässt immer auch Spuren in der Familie. Im Rahmen der psychotherapeutischen Unterstützung ermöglichte die Organisation im Fall von Tessa eine 4-wöchige Familienkur im Schwarzwald. So fanden das Mädchen und ihre Liebsten den Weg zurück ins Leben.

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