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"Lohner Leben" erzählt von den Menschen, die diese Stadt so vielfältig machen

Mit dem neuen Magazin wirbt Lohne für sich – auf eine moderne und authentische Art. Auf 72 Seiten sind Porträts und Geschichten zu entdecken. Bonusmaterial gibt's auf einer eigenen Webseite.

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Die Stadt und ihre Hauptdarsteller: Das neue Magazin "Lohner Leben", das die Geschichten der Menschen erzählt, präsentieren (von links) Gert Kühling, Carola Welter, Stefan Freiwald und Christian Tombrägel.  Foto: Timphaus

Die Stadt und ihre Hauptdarsteller: Das neue Magazin "Lohner Leben", das die Geschichten der Menschen erzählt, präsentieren (von links) Gert Kühling, Carola Welter, Stefan Freiwald und Christian Tombrägel.  Foto: Timphaus

Werbung mal anders: Die Stadt Lohne hat ein neues Magazin herausgegeben. Es heißt "Lohner Leben". Auf 72 Seiten sind darin – in acht Kapitel unterteilt – Geschichten und Porträts von Lohnerinnen und Lohnern zu entdecken. Alle Beiträge bilden ein Mosaik, ein Porträt der 29.000-Einwohner-Stadt im Herzen des Landkreises Vechta. Videobeiträge und weiteres Bonusmaterial auf einer eigenen Webseite (www.lohner-leben.de) ergänzen das crossmediale Angebot.

"Wir wollten die Stadt Lohne und ihre Menschen vorstellen – aber nicht auf die klassische Art", benennt Pressesprecher Christian Tombrägel die Zielsetzung des Projekts, das vor zwei Jahren seinen Anfang nahm. "Die reinen Informationen suchen die Menschen heute online."

Schnell merkten die Verantwortlichen der Abteilung für Marketing, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit, dass diese Aufgabe im Alltag nicht allein zu bewältigen war. Leiterin Anne Nußwaldt und Tombrägel holten daraufhin Stefan Freiwald, Inhaber von "Freiwald Kommunikation", zur Unterstützung an Bord.

Freiwald zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt Lohnes

Der Journalist aus Vechta zeichnet für zahlreiche Beiträge in dem neuen Magazin verantwortlich. Die Geschichten einzusammeln, sei in Corona-Zeiten nicht immer einfach gewesen, gibt Freiwald zu. Beeindruckt hätten ihn während der Recherche laut eigener Aussage die vielen unterschiedlichen Facetten, die die Stadt zu bieten hat. "Den typischen Lohner gibt es nicht", konstatiert er und hebt besonders die kulturelle Vielfalt der Stadt hervor.

Freiwald verwahrt sich dagegen, "Lohner Leben" schlicht als Imagebroschüre zu bezeichnen. "Der Unterschied ist, dass sich in diesem Magazin jeder Lohner wiederfindet. Jeder kennt jemanden."

Großformatige Bilder sollen „Lust an der Lektüre“ wecken

Ob der Geschäftsmann Hans-Bernd Kamps, die Familie Neumann aus Brockdorf oder die Band "Jacob Fortyhands": Die Auswahl der Menschen, von deren "Lohner Leben" das Magazin erzählt, ist so vielfältig wie Lohne selbst. Laut dem Vechtaer Journalisten entstehe dadurch ein realistisches Bild der Stadt – "und das verfängt mehr als Hochglanzbilder und Lobeshymnen".

Die Gestaltung des Magazins oblag Carola Welter von der Agentur "Welterwerk". Mit ihr hat die Stadt schon häufiger zusammengearbeitet. Die Grafikdesignerin legte laut eigener Aussage großen Wert auf ein luftiges Layout, "auch mal mit Freiraum", das sich am Corporate Design der Stadt orientiert. Die großformatigen Einstiegsbilder sollen den Leser nach ihren Angaben in die Geschichten hineinziehen und "Lust an der Lektüre wecken". 

Laut Tombrägel ergänzt "Lohner Leben" das Marketingportfolio der Stadt. Doch das neue Magazin, für dessen Erstellung knapp 20.000 Euro ausgegeben wurden, ist noch viel mehr. Nach dem Einscannen der QR-Codes, die in vielen Beiträgen zu finden sind, gelangt der Leser auf die Webseite von "Lohner Leben", auf der diverses Bonusmaterial zu finden ist. 

Magazin liegt kostenlos an verschiedenen Standorten aus

Die Auflage liegt bei 3000 Exemplaren. Die klimaneutrale Produktion erfolgte bei Rießelmann Druck & Medien. Das Lektorat hatte die Dammerin Kerstin Burdiek übernommen.

"Lohner Leben" liegt seit kurzem kostenlos an vielen Standorten in Lohne aus. "Neulohnerinnen und Neulohner erhalten das Magazin bei der Anmeldung zusammen mit der Informationsmappe", sagt Tombrägel, der eine Fortsetzung nicht ausschließen möchte – und damit den weiteren Projektbeteiligten aus der Seele spricht. "Es gibt noch viele Geschichten zu erzählen."

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