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Lohner Kinder sind im Sprachcamp der Natur auf der Spur

Zum 7. Mal fand die Aktion des Lohner Tisches für Völkerverständigung statt. 11 Kinder waren in diesem Jahr dabei.

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Spiel und Spaß im Sprachcamp: Am Donnerstag erkundeten die Kinder den Hopener Wald in Lohne. Foto: Sommer

Spiel und Spaß im Sprachcamp: Am Donnerstag erkundeten die Kinder den Hopener Wald in Lohne. Foto: Sommer

Die 7. Ausgabe des alljährlich stattfindenden Sprachcamps des Runden Tisches für Völkerverständigung in Lohne geht am Freitag zu Ende. Insgesamt haben 11 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an dem seit Montag laufenden Camp teilgenommen. Für die Kids gab es jeden Tag von 11 bis 14 Uhr Programm, in diesem Jahr stand die Woche unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“.

„Wir stellen den Respekt vor der Natur in den Vordergrund“, erklärt Kerstin Sommer, die Leiterin des Sprachcamps. Deshalb hätten sie gemeinsam eine Obstwiese erkundet oder mit den Kindern den Hopener Wald besucht. Außerdem sei beim Sprachcamp natürlich auch der sprachliche Aspekt sehr wichtig. „Wir haben in diesem Jahr mehrere sprachlose Kinder dabei, die noch gar kein Deutsch sprechen“, berichtet Sommer.

Programm in diesem Jahr angepasst

Normalerweise würden die Teilnehmer immer mindestens schon die 1. Klasse absolviert haben; das sei in diesem Jahr anders. „Wir haben unser Programm dementsprechend angepasst, das war schon eine Herausforderung.“ Unterstützung bekommt Sommer dabei von ihren Kolleginnen Maria Bokern und Vijitha Thiruchelvam vom Runden Tisch sowie von Praktikantin Annemarie Emken.

Wichtig ist den Organisatoren auch, dass das Miteinander unter den Kindern gestärkt wird. „Wir haben deswegen bewusst Teamspiele oder gemeinsame sportliche Aktivitäten in das Programm eingebaut“, sagt Sommer. Viele der Kinder würden aus osteuropäischen Familien wie Polen, Russland oder dem Kosovo kommen; die Eltern hätten einen Job in Lohne gefunden. „Das hat sich so ein bisschen gewandelt, sonst waren es eher Kinder aus Flüchtlingsfamilien.“

Mensa der Ketteler-Schule wird als "Basis" genutzt

In den vergangenen Jahren kamen etwa gut 20 Kids zum Sprachcamp. Mit der diesjährigen Teilnehmerzahl von 11 Kindern ist Sommer sehr zufrieden, denn sie habe mit „Corona-Auflagen zu kämpfen“. So würde die Gruppe mit dem Bus zu den Aktionen gebracht; ob der Auflage dürften aber weniger Kids mitfahren. Außerdem müsse jedes Kind sein Essen selbst mitbringen, da vor Ort nicht gekocht werden durfte. Zusätzlich sei das Camp mit seiner „Basis“ in die Mensa der Ketteler-Schule ausgewichen, da der bisherige Standort, der Hort in der Gertrudenschule, renoviert werde.

Organisiert wird das Sprachcamp vom Runden Tisch für Völkerverständigung Lohne in Zusammenarbeit mit der Stadt sowie den Schulen. „Grundsätzlich peilen wir immer eine der letzten Wochen in den Sommerferien an“, erklärt Sommer. So bekommen die Kinder nochmal einen „Schub“ für das neue Schuljahr.

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