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Löninger Marathon: 550 Helfer motivieren, verpflegen und kühlen die Läufer

Ohne sie wäre der Marathon nicht möglich gewesen: Die Helferinnen und Helfer stellten entlang der Marathon-Strecke zahlreiche Stände auf. Bis zum späten Abend versorgten sie die Läufer.

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Mit vollem Einsatz dabei: Kinder reichten den Läufern Wasserbecher an der Straße "Auf der Hüe". Foto: Niemeyer

Mit vollem Einsatz dabei: Kinder reichten den Läufern Wasserbecher an der Straße "Auf der Hüe". Foto: Niemeyer

Auf der Strecke rannten die Läuferinnen und Läufer gegen die Uhr, neben der Strecke standen die 550 Helferinnen und Helfer bereit und sorgten am Samstag für den reibungslosen Ablauf des Löninger Hasetal-Marathons. Sie hatten entlang der Strecke zahlreiche Stände aufgebaut. Vereine, Nachbarschaften und weitere Gruppen spielten Musik, reichten Getränke und sorgten für Abkühlung. Zusätzlich säumten mehrere tausend Besucher die Marathon-Strecke, sagt Stefan Beumker vom VfL-Organisationsteam.

Nach der langen Corona-Pause seien die Helfer besonders motiviert gewesen. "Wir haben sehr viel positives Feedback bekommen", sagt Beumker. Viele hätten die Freundlichkeit der Helfer gelobt. "Wir sind ihnen sehr dankbar."

Ein Teil der großen ehrenamtlichen Helfergruppe war auch die Siedlungsgemeinschaft Werwer Weg/Vor den Fuhren. Für sie gehört der Löninger Marathon mittlerweile zur Tradition. "Wir waren von Anfang an dabei", sagt Erich Große-Pöhler. Wie immer hatten sie ihren Stand in ihrer Siedlung am Werwer Weg aufgebaut, an Kilometer 2 (22) der 42 Kilometer langen Strecke.

Ein Teil der Helfer der Siedlungsgemeinschaft Werwer WegVor den Fuhren. Foto: NiemeyerEin Teil der Helfer der Siedlungsgemeinschaft Werwer Weg/Vor den Fuhren. Foto: Niemeyer

Jedes Jahr nimmt die Nachbarschaft den Marathon zum Anlass für ein kleines Straßenfest samt Pavillon, Grill und Bier. "Jeder bringt was mit", sagt Große-Pöhler. Bevor die Würstchen auf dem Grill landeten, standen die 50 Helfer am Streckenrand und reichten den Läufern Getränke, Bananen und Äpfel. Zusätzlich sorgte eine große Musikbox für den nötigen Motivationsschub. Angesichts der Temperaturen von etwa 30 Grad Celsius hatte die Siedlungsgemeinschaft auch an Abkühlung gedacht: Ein Anwohner montierte seinen Rasensprenger an einen Laternenmast.

Deutsches Rotes Kreuz leistet 20 Hilfestellungen

Falls es für den ein oder anderen Läufer trotz der Unterstützung nicht mehr weiter ging, standen die Sanitäter und Ärzte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur Stelle. "Wir haben 20 Hilfestellungen geleistet", sagt Einsatzleiter Josef Völker. Entlang der Strecke hätte alle 2 Kilometer Teams bereit gestanden. Die Bereitschaften Löningen, Lastrup, Lindern, Molbergen, Cloppenburg, Friesoythe, Essen, Ganderkesee und Emstek waren mit insgesamt 60 Helfern im Einsatz.

Ehrenamtlich im Einsatz: 60 Einsatzkräfte des DRK kümmerten sich um Notfälle. Foto: DRKMatthias GarwelsEhrenamtlich im Einsatz: 60 Einsatzkräfte des DRK kümmerten sich um Notfälle. Foto: DRK/Matthias Garwels

"Wir sammeln die Läufer ein, die nicht weiter können und bieten ihnen einen Shuttleservice an", sagt Völker. Das Ziel war die Zentrale des DRK, die am Wellenfreibad aufgestellt wurde. Dort stand Nicole Völker, eine von drei Ärzten, bereit, um sich um die Patienten zu kümmern. In den meisten Fällen reiche es aus, den Patienten Elektrolyte zuzuführen, damit sie wieder auf die Beine kommen. Nur selten müssten sie in Krankenhäuser weiterverlegt werden, sagt Nicole Völker.

"Hier kommt Holger, der Lokalmatador von der Hüe!"

Entlang der Strecke waren auch Moderatoren im Einsatz, darunter Jörn Willen: "Hier kommt Holger, der Lokalmatador von der Hüe!", ruft er ins Mikrofon. "Ich motiviere die Läufer mit einem passenden Spruch und feuere sie an", sagt Willen, kurz bevor der erste Läufer des 10-Kilometer-Laufes an ihm vorbeiläuft. Willen steht an der Straße "Auf der Hüe" direkt neben dem Verpflegungsstand des Kolpingvereins Löningen.

Mit Freude dabei: Der Kolpingverein Löningen sorgte am Stand an der Straße Auf der Hüe für die Verpflegung der Läufer. Foto: NiemeyerMit Freude dabei: Der Kolpingverein Löningen sorgte am Stand an der Straße "Auf der Hüe" für die Verpflegung der Läufer. Foto: Niemeyer

"Mit der Vorbereitung haben wir gar nicht so viel zu tun", sagt Gregor Brümmer, der Vorsitzende des Kolpingvereins. Einen Großteil bekämen sie gestellt, darunter Paletten mit Getränken sowie Eimer. "Wir mussten hier nur die Flächen herrichten und ein wenig Gras mäen", so Brümmer. Bis 23 Uhr seien sie noch vor Ort, das könne er aus Erfahrung sagen. Denn in den vergangenen Jahren hätte der letzte Marathonläufer erst am späten Abend den Stand passiert.

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