Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Löninger feiern Weihnachtsmarkt auf dem Gelbrink

Am 2. Adventswochenende haben sich die Löninger auf dem Gelbrink, in der Gelbrinkschule und in der St.-Vitus-Kirche weihnachtlich eingestimmt. Neben dem Nikolaus-Umzug gab es noch weitere Höhepunkte.

Artikel teilen:
Andrang: Mehr als 800 Stutenkerle verteilte der Nikolaus in der St.-Vitus-Kirche. Begleitet wurde er von 20 Engelchen. Foto: Siemer

Andrang: Mehr als 800 Stutenkerle verteilte der Nikolaus in der St.-Vitus-Kirche. Begleitet wurde er von 20 Engelchen. Foto: Siemer

Zufrieden mit dem Verlauf des ersten Löninger Weihnachtsmarktes nach der Pandemie-Pause sind alle: Sowohl Cheforganisator Jörn Willen als auch Dechant Bertholt Kerkhoff als Verantwortlicher der St.-Vitus-Pfarrgemeinde freuten sich über das große Interesse der 2-tägigen Veranstaltung auf dem Gelbrink, in der Gelbrinkschule sowie in der Pfarrkirche.

"Wir konnten fast nahtlos an unsere bisherigen Weihnachtsmärkte anknüpfen", freute sich Willen. Beide hoben vor allem den guten Besuch als Gradmesser für den Erfolg hervor. "Die Leute wollen los und sich treffen", so Willen. Lob gab es von ihm dabei für die Vereine, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hätten. Zugleich nutzten sie die Chance zur Werbung in eigener Sache und konnten die Besucher ansprechen. Gerade dieses Engagement mache den Unterschied zu rein kommerziellen Märkten, betonte Willen. 

Höhepunkt des Weihnachtsmarktes war der Umzug des Nikolaus. Mit seinem großen Gefolge, den 30 Engelchen, Knecht Ruprecht und Co. wurde er – musikalisch begleitet von der Bürgerkapelle unter der Leitung von Anja Hölzen – vor der Kirche von Dechant Kerkhoff empfangen und in die Kirche begleitet. Nach seiner kurzen Ansprache lud er hunderte Mädchen und Jungen zunächst zum Mitsingen und dann zum Abholen der vom Löninger Bäcker Markus Ostendorf gebackenen Stutenkerle ein.

Lob eingeheimst: Zum viel genutzten Offenen Singen hatte der Männergesangverein Eintracht eingeladen. Vorher undoder hinterher servierten die Aktiven heißen Apfelpunsch. Foto: SiemerLob eingeheimst: Zum viel genutzten "Offenen Singen hatte der Männergesangverein "Eintracht" eingeladen. Vorher und/oder hinterher servierten die Aktiven heißen Apfelpunsch. Foto: Siemer

Selbst die Kleinsten bestanden darauf, das Gebäck vom Heiligen Mann persönlich ausgehändigt zu bekommen. Mehr als 800 Mädchen und Jungen holten sich, meist begleitet von ihren Eltern, die Erinnerung an den Auftritt des Nikolaus vorne in der Kirche ab. Anschließend folgte der Gang über den Weihnachtsmarkt, nur die traditionelle Fahrt auf Friedrichs Karussell konnte nicht stattfinden, da der Cloppenburger Schausteller bereits im Juni wegen eines längeren Engagements an der Mosel abgesagt hatte. Allerdings hatte er für Ersatz gesorgt.

Noch nicht ganz das Vor-Corona-Niveau erreichte der Kunst- und Handwerkermarkt, für den die Grundschule genutzt wurde. Einige Aussteller hätten kurzfristig absagen müssen. Über Zuspruch für ihre Ausstellungen und Kinderfoto-Angebote freute sich Petra Breher, die sich im Musikraum einquartiert hatte.

Der Kunst- und Kulturverein war gleich mit zwei Angeboten präsent. Zum einen präsentierten die Aktiven des Hasetheaters die ausgezeichneten Fotos des Kinderfotografie-Wettbewerbs in der Schule, zum anderen hatten die Verantwortlichen ein Pagoden-Zelt aufgebaut, in dem es "Heißer Hase“, Eierlikör-Punsch, und natürlich Infos über das Programm und die Mitgliedschaft gab.

Volles Haus: Mit alten und neuen Weihnachtsliedern  unterhielten der neu gegründete Kinderchor, der Vitus-Kirchenchor (links) und der Chor Choralle die Besucher der Adventsmusik in der Pfarrkirche. Foto: SiemerVolles Haus: Mit alten und neuen Weihnachtsliedern  unterhielten der neu gegründete Kinderchor, der Vitus-Kirchenchor (links) und der Chor "Choralle" die Besucher der Adventsmusik in der Pfarrkirche. Foto: Siemer

Lob gab es für das Angebot des Männergesangsvereins "Eintracht" mit einer Premiere: Die Aktiven hatten zum "offenen Singen" in ihr Zelt eingeladen und servierten dort heißen Apfelpunsch. Winfried Schulz, bisheriger Liedervater, und sein Nachfolger Olaf Seger, der zugleich an der Gitarre für die musikalische Begleitung sorgte, zeigten sich zufrieden: "Das ist gut angekommen, viele haben mitgesungen und dafür den Liedtext genutzt, der auf der Leinwand gezeigt wurde".

Dankbar angenommen wurden auch das Kaffee- und Kuchenangebot der kfd-Frauen in der Aula der Gelbrinkschule sowie die Waffeln, die die Schüler, unterstützt von ihren Lehrerinnen, in einer der Buden servierten. Großer Andrang herrschte an beiden Tagen in den beiden Glühwein-Zelten: Viele Cliquen, Nachbarschaften, Kartenclubs und Freunde nutzten die Chance, mit oder ohne Schuss zum Plausch und Gedankenaustausch.

Hunderte Zuhörer versammelten sich zudem in der St.-Vitus-Kirche. Drei Chöre boten ein abwechslungsreiches Repertoire aus alten und neuen Weihnachtsliedern. Seinen ersten großen Auftritt hatte dabei der neu gegründete Kinderchor unter der Leitung von Barbara Bego-Ghina und Kirchenmusiker Oliver Strauch. Mit von der Partie waren auch der Chor "Choralle" unter der Leitung von Gabriele Lerch-Löbbecke und der Vitus-Kirchenchor unter der Leitung von Oliver Strauch. Mit ihren Soli trugen Steffen Thole, Florian Kubiczek und Oliver Strauch zum Erfolg des Konzerts bei.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Löninger feiern Weihnachtsmarkt auf dem Gelbrink - OM online