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Lob für die Peheimer Wehr: "Gute Arbeit"

Im Jahr 2021 forderten die Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Peheim mehrere Brände. Insgesamt gab es fünf Beförderungen. In 2023 soll das Kreisfeuerwehrfest in Peheim stattfinden.

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Ehrungen und Beförderungen: Bürgermeister Witali Bastian (links) und sein allgemeiner Stellvertreter Andreas Unnerstall (rechts) freuen sich mit den Geehrten und Beförderten. Foto: Götting

Ehrungen und Beförderungen: Bürgermeister Witali Bastian (links) und sein allgemeiner Stellvertreter Andreas Unnerstall (rechts) freuen sich mit den Geehrten und Beförderten. Foto: Götting

Peheim. Das Lob für die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Peheim fiel bei der Generalversammlung einstimmig aus. Bürgermeister, Ortskommando und der Gemeindebrandmeister dankten der Wehr für ihre gute Arbeit, einen perfekten Impfstatus und viele positive Entwicklungen.

Ortsbrandmeister Frank Stammermann freute sich, endlich aus den „düsteren“ Pandemiezeiten herauszukommen und blickte auf das Jahr 2021 zurück, das der Wehr 15 Einsätze bescherte, davon 3 Großbrände. „Ihr habt gut gearbeitet, und alle sind heil nach Hause gekommen“, so der Ortsbrandmeister. Stammermann wies darauf hin, dass Peheim am 26. und 27. August 2023 das Kreisfeuerwehrfest ausrichten werde.

Hohe Einsatzbereitschaft durch 100-Prozent-Impfstatus

Kassenwart Frank Nehe lieferte für den Jahresrückblick noch weitere Zahlen. Die Wehr verfüge derzeit über 38 Aktive und 8 Kameraden in der Altersabteilung. Es habe pandemiebedingt 20 Übungsabende  sowie einige Sonderdienste und Lehrgänge gegeben. Lobenswert sei, dass es Feuerwehrleute gebe, die jüngere Kameraden auch außerhalb der offiziellen Dienstabende mit der Ausrüstung und den Fahrzeugen vertraut machten. Vorbildlich sei der Impfstatus der Wehr: Mit 100 Prozent habe man ein gutes Beispiel gegeben und die Einsatzbereitschaft vollständig aufrecht erhalten.

Bürgermeister Witali Bastian betonte den Brandschutz als Pflichtaufgabe der Gemeinde und ging darauf ein, dass sich die Aufgabenstellung der Freiwilligen Feuerwehr verändert habe. So gebe es beispielsweise durch die vielen E-Fahrzeuge ganz neue Gefahrensituationen. Bastian bestätigte den Peheimer Wehrleuten, dass die Gemeinde neue Entwicklungen aufgeschlossen und positiv verfolge. Für das Thema Schwarz-Weiß-Trennung habe es bereits eine Begehung gegeben. Frauen in der Feuerwehr seien grundsätzlich kein Problem, da gebe es für alles eine Lösung. Auch das Thema Jugendfeuerwehr sei angekommen und in der Planung.

"Die Verlagerung von Ausbildungsmaßnahmen von der Landes- auf die Kreisebene ist keine Lösung"Gemeindebrandmeister Christian Ludmann, Molbergen

Molbergens Gemeindebrandmeister Christian Ludmann blickte zufrieden auf seine Peheimer Kameraden. Er dankte Rat und Verwaltung für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Ebenso lobte er die Kooperation zwischen den Molberger und Peheimer Wehren und machte seinem Führungskollegen Frank Stammermann ein aufrichtiges Kompliment: „Mit Dir macht die Zusammenarbeit wirklich Spaß!“ Allerdings beklagte Ludmann, dass das Land Niedersachsen derzeit zu wenig Lehrgänge anbiete und nun versucht werde, weitere Ausbildungsmaßnahmen auf die Kreisebene zu verschieben. „Das ist keine Lösung“, betonte Ludmann.

Bei den Wahlen wurde Christian Möller als Sicherheitsbeauftragter und als Gruppenführer für das TLF wiedergewählt, ebenso wie Günther Koopmann als Gruppenführer des LF. Auch der Festausschuss amtiert ein weiteres Jahr.

Ortsbrandmeister Frank Stammermann beförderte anschließend Thomas von Höven zum Oberfeuerwehrmann und Gerd Niemann zum Hauptfeuerwehrmann. Von Gemeindebrandmeister Christian Ludmann wurden Hendrick Möller und Michael Jansgers zu Löschmeistern, und Stefan Thien zum Oberlöschmeister befördert. Geehrt wurden Aloys Thien für 50 Jahre und Heinrich Eckholt für 65 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr.

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