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Lkw-Fahrer wird bei Unfall auf A1 schwer verletzt

Update - An einem Stauende kurz vor der Abfahrt Holdorf sind am Mittwoch mehrere Lastwagen und Autos auf der A1 ineinander gefahren. Ein Lkw-Fahrer wurde eingeklemmt.

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Foto: Feuerwehr Brockdorf/Kohl

Foto: Feuerwehr Brockdorf/Kohl

Bei einem schwereren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf wurde am Mittwochnachmittag ein 60 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Nordrhein Westfalen schwer verletzt. An einem Stauende auf der Fahrspur in Richtung Osnabrück  waren gegen 14.20 Uhr gleich mehrere Lastwagen und Autos ineinander gefahren. Ein 55-jähriger Lkw-Fahrer und zwei 18 Jahre alte Frauen aus Vechta und Dinklage wurden leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 200.000 Euro.

Die Autobahn in Richtung Osnabrück ist nach dem Unfall voll gesperrt. Nach Angaben der Polizei könne die Strecke erst gegen 22 Uhr wieder freigegeben werden. Der Verkehr staut sich auf mehreren Kilometern Länge.

18-Jährige will Ausweichen und kollidiert mit Leitplanke

Auslöser des Massenzusammenstoßes war offenbar der Schwerverletzte: Der 60-Jährige hatte offenbar nicht gesehen, dass der 55-Jährige Fahrer eine mit Stahlrohren beladenen Sattelzug vor ihm wegen eines Staus bremsen musste. Der Lkw des 60-Jährigen schob das schwere Fahrzeug vor ihm nach links auf den Überholfahrstreifen.

Eine 18 Jahre alte Fahrerin eines Nissan sah das, wich nach links aus und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Die 18 Jahre alte Opel-Fahrerin hinter ihr konnte nicht mehr bremsen - die Fahrzeuge krachten zusammen, die beiden Frauen dabei leicht verletzt.

Der schwer verletzte Lkw-Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von den Kräften der Feuerwehren Lohne und Brockdorf befreit werden, berichtet Lohnes Feuerwehrsprecher Christian Tombrägel. Die beiden Wehren waren mit 6 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Der 60-Jährige wurde wegen seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Nach Angaben der Autobahnpolizei bestehe bei dem Mann aber keine Lebensgefahr. Die Beamten haben gegen ihn aber Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Der andere Lkw-Fahrer und die 18 Jahre alten Frauen wurden mit Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle Fahrzeuge wurden so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

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