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Lkw-Fahrer stirbt bei schwerem Unfall auf der B 69 in Höhe Hagstedt

Auf der Bundesstraße 69 in Höhe der Visbeker Bauerschaft Hagstedt hat es am frühen Morgen einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Für einen der Fahrer kam jede Hilfe zu spät. (Update 9 Uhr)

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Foto: NonstopNews / Kai Strömer

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Ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus Bremen ist am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 69 tödlich verletzt worden. Das bestätigt die Polizei am Vormittag gegenüber OM Online. Wie es zu dem Unfall, der gegen 4 Uhr in Höhe der Visbeker Bauerschaft Hagstedt passierte, ist derweil noch unklar. Fest steht: Zwei Lastwagen stießen frontal gegeneinander. "Durch die Kollision wurden die Führerhäuser beider Lastwagen  sehr stark ineinander verkeilt", berichtet Polizeisprecherin Simone Buse. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nicht ohne weiteres an die Verletzten gelangen - die Fahrerkabinen seien extrem deformiert gewesen.

Ein angeforderter Rettungshubschrauber landete bereits gegen 5 Uhr an der Unfallstelle. Doch die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden: Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Vechta, Langförden und Visbek gaben mehrere Stunden lang alles, um die Verletzten aus den Trümmern zu befreien. Der 55-Jährige aus Bremen "konnte nur noch tot aus seinem Führerhaus geborgen werden", berichtet die Polizeisprecherin. Gegen 6.15 Uhr - also 2 Stunden nach dem Unfall - konnte der zweite LKW-Fahrer endlich befreit werden. Dabei handelt es sich laut Polizeiangaben um den 39-jährigen Fahrer einer Firma aus Langförden. Er hatte durch den Unfall lebensgefährliche Verletzungen erlitten und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Polizeisprecherin schätzt, dass die Bundesstraße 69 noch bis in die Mittagsstunden voll gesperrt werden muss. Grund dafür sind die weiteren Bergungsarbeiten. Die empfohlene Umleitung: über Schneiderkrug, Hagstedt, Visbek, Siedlung am Rennplatz, Schollohren, Holtrup und Langförden.

Die beiden Lastwagen sind bereits beschlagnahmt worden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat einen Unfallgutachter zur Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf rund 200.000 Euro.

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